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	<title>Lektorat Archive - Lektorat Kanut Kirches</title>
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	<description>Lektorat, Schreibcoaching und Übersetzung</description>
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	<title>Lektorat Archive - Lektorat Kanut Kirches</title>
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	<item>
		<title>Workshop: »Autorencoaching« in Berlin</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/workshop-autorencoaching-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 08:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Autorencoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der zweiten Novemberwoche habe ich mich in den Zug nach Berlin gesetzt, um dort an einem Workshop zum Thema Autorencoaching teilzunehmen. Ausgewählt hatte ich den Workshop schon Anfang des Jahres, entsprechend groß war inzwischen die Vorfreude. Bei der Seminarleiterin Frau Rumler habe ich bereits eine Vielzahl an Fortbildungen und Workshops besucht, jedes Mal hat es sich gelohnt – neue Impulse, wertvolle Informationen und dazu interessante persönliche Kontakte. Also waren neben der Vorfreude auch die Erwartungen entsprechend hoch. Im Workshop ging es dann um eine Vielzahl von Themen. Wo fängt eigentlich Autorencoaching an, wo hört klassische Lektoratsarbeit auf? Inwieweit kann oder muss man diese Bereiche voneinander abgrenzen? Wobei kann AutorInnen per Coaching geholfen werden? Welche Strategien und konkrete Hilfsmittel bieten sich an? Für mich war es besonders reizvoll, direktes Feedback von Seminarleiterin und anderen Teilnehmern zu meinen Ansätzen im Autorencoaching zu bekommen. Dazu gab es eine Vielzahl von Impulsen, wie sich ein Coaching noch besser strukturieren lässt, wie die gemeinsame Arbeit noch zielführender gelingt. Mithilfe von Beispielen, Rollenspielen und Kommunikationsexperimenten wurden die zentralen Punkte nicht nur abwechslungsreich vermittelt, sondern meistens unter Anleitung der Workshopleiterin von der Gruppe selbst erarbeitet. Und da war reichlich Fachkenntnis aus vielfältigen Bereichen versammelt. Fortbildungen sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/workshop-autorencoaching-in-berlin/">Workshop: »Autorencoaching« in Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der zweiten Novemberwoche habe ich mich in den Zug nach Berlin gesetzt, um dort an einem Workshop zum Thema Autorencoaching teilzunehmen. Ausgewählt hatte ich den Workshop schon Anfang des Jahres, entsprechend groß war inzwischen die Vorfreude. Bei der Seminarleiterin Frau Rumler habe ich bereits eine Vielzahl an Fortbildungen und Workshops besucht, jedes Mal hat es sich gelohnt – neue Impulse, wertvolle Informationen und dazu interessante persönliche Kontakte. Also waren neben der Vorfreude auch die Erwartungen entsprechend hoch.</p>
<p>Im Workshop ging es dann um eine Vielzahl von Themen. Wo fängt eigentlich Autorencoaching an, wo hört klassische Lektoratsarbeit auf? Inwieweit kann oder muss man diese Bereiche voneinander abgrenzen? Wobei kann AutorInnen per Coaching geholfen werden? Welche Strategien und konkrete Hilfsmittel bieten sich an?</p>
<p>Für mich war es besonders reizvoll, direktes Feedback von Seminarleiterin und anderen Teilnehmern zu meinen Ansätzen im Autorencoaching zu bekommen. Dazu gab es eine Vielzahl von Impulsen, wie sich ein Coaching noch besser strukturieren lässt, wie die gemeinsame Arbeit noch zielführender gelingt. Mithilfe von Beispielen, Rollenspielen und Kommunikationsexperimenten wurden die zentralen Punkte nicht nur abwechslungsreich vermittelt, sondern meistens unter Anleitung der Workshopleiterin von der Gruppe selbst erarbeitet. Und da war reichlich Fachkenntnis aus vielfältigen Bereichen versammelt.</p>
<p>Fortbildungen sind gerade für mich als Selbstständigen enorm wichtig. Sie bieten nicht einfach nur neue Informationen, die sich beispielsweise auch aus Fachliteratur beziehen lassen: In Workshops wird einem auch der Spiegel vorgehalten. Man bekommt Feedback von neutraler Seite, ein wichtiges Element für die kontinuierliche Qualitätssicherung meiner Arbeit.</p>
<p>Der Workshop fand übrigens in <strong><a href="https://meeet.de/">diesen äußerst angenehmen Räumlichkeiten in Berlin Wilmersdorf</a></strong> statt, wo wir in den Pausen liebevoll mit Snacks und Getränken versorgt wurden.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-17670 alignleft" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/11/Essen_Berlin-300x168.jpg" alt="" width="400" height="224" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/11/Essen_Berlin-300x168.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/11/Essen_Berlin-150x84.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/11/Essen_Berlin-768x431.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/11/Essen_Berlin-1024x575.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/11/Essen_Berlin.jpg 1600w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kreative Schaffenspause September &#038; Oktober</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/kreative-schaffenspause-september-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Mal seit Beginn meiner Selbstständigkeit lege ich eine längere Pause ein. Für etwas mehr als sechs Wochen verabschiede ich mich auf einen anderen Kontinent. Zeit, loszulassen, eine für mich neue Ecke der Welt zu erkunden und viele neue Eindrücke zu sammeln. Ich erfülle mir damit einen Traum, kann mir aber ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen, wie ich so lange auskommen soll, ohne an Büchern zu arbeiten. Vielleicht schreibe ich ja während der Reise an einem eigenen Projekt weiter … 😉 Ende Oktober bin ich wieder da und übernehme ab dann auch wieder gern Ihre Projekte. Schreiben Sie mir einfach, ich melde mich nach meiner Rückkehr bei Ihnen. Ein großes Danke an alle, mit denen ich in diesem Jahr bereits zusammenarbeiten durfte. Es gab eine Vielzahl spannender Projekte und große Abwechslung, was mich darin bestätigt hat, mit der Selbstständigkeit genau den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Ein spannendes Ghostwritingprojekt, eine Jugendbuchübersetzung, die Schlussredaktion mehrerer Publikationen eines IT-Fachverlags, einige Krimi- und Thrillerlektorate, das Lektorat der Übersetzung eines Fantasybuchs aus dem argentinischen Spanisch. Außerdem durfte ich ein Sachbuch zu einem wichtigen sozialen Thema bearbeiten. Dazu kamen viele kleinere Projekte sowie Coachings für AutorInnen. Vielfältiger könnte es kaum sein. Eine Übersicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-17662 size-large" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20181014_160245-1024x577.jpg" alt="" width="1024" height="577" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20181014_160245-1024x577.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20181014_160245-150x85.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20181014_160245-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20181014_160245-768x433.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Das erste Mal seit Beginn meiner Selbstständigkeit lege ich eine längere Pause ein. Für etwas mehr als sechs Wochen verabschiede ich mich auf einen anderen Kontinent. Zeit, loszulassen, eine für mich neue Ecke der Welt zu erkunden und viele neue Eindrücke zu sammeln. Ich erfülle mir damit einen Traum, kann mir aber ehrlich gesagt noch gar nicht vorstellen, wie ich so lange auskommen soll, ohne an Büchern zu arbeiten. Vielleicht schreibe ich ja während der Reise an einem eigenen Projekt weiter … 😉</p>
<p>Ende Oktober bin ich wieder da und übernehme ab dann auch wieder gern Ihre Projekte. <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/#kontakt">Schreiben Sie mir einfach, ich melde mich nach meiner Rückkehr bei Ihnen.</a></p>
<p>Ein großes Danke an alle, mit denen ich in diesem Jahr bereits zusammenarbeiten durfte. Es gab eine Vielzahl spannender Projekte und große Abwechslung, was mich darin bestätigt hat, mit der Selbstständigkeit genau den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Ein spannendes Ghostwritingprojekt, eine Jugendbuchübersetzung, die Schlussredaktion mehrerer Publikationen eines IT-Fachverlags, einige Krimi- und Thrillerlektorate, das Lektorat der Übersetzung eines Fantasybuchs aus dem argentinischen Spanisch. Außerdem durfte ich ein Sachbuch zu einem wichtigen sozialen Thema bearbeiten. Dazu kamen viele kleinere Projekte sowie Coachings für AutorInnen. Vielfältiger könnte es kaum sein.</p>
<p>Eine Übersicht der Bücher, an denen ich mitarbeiten durfte, gibt es <strong><a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/projekte/">hier.</a> </strong></p>
<p>Bis bald!</p>
<p>Kanut Kirches</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Lektorenalltag: anscheinend &#038; scheinbar</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-anscheinend-scheinbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 13:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprachwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder höre und lese ich es, egal ob in privaten Blogs, Zeitungsartikeln oder zuletzt in der Sportberichterstattung im TV: Menschen sagen „scheinbar“, wenn sie eigentlich „anscheinend“ meinen. Achtung: Es handelt sich nicht um Synonyme! Das ist nur scheinbar eine Lappalie. Anscheinend kennen viel zu wenige den Unterschied. „Scheinbar“ verwendet man dann, wenn etwas nur so zu sein scheint. Wenn der kleine Tommy zum Beispiel nicht in die Schule möchte und seiner Mutter weißmacht, er habe fürchterliche Kopfschmerzen, dann hat Tommy scheinbar Kopfschmerzen. Er hat also gar keine Kopfweh, sondern anscheinend keine Lust auf den bevorstehenden Vokabeltest. Oh, da kam ja schon das zweite Wort: anscheinend. Hier wird eine Vermutung ausgedrückt. „Ist das da drüben die Ehefrau des Chefs?“„Anscheinend schon.“ Hier kann nicht „scheinbar“ verwendet werden. Außer man weiß, dass es sich eigentlich um eine Escortdame handelt, die sich als Frau des Chefs ausgibt, dass es sich also nur scheinbar um die tatsächliche Ehefrau des Chefs handelt. Übrigens ist fast immer „anscheinend“ gemeint, wenn im täglichen Sprachgebrauch „scheinbar“ gesagt wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-anscheinend-scheinbar/">#Lektorenalltag: anscheinend &#038; scheinbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder höre und lese ich es, egal ob in privaten Blogs, Zeitungsartikeln oder zuletzt in der Sportberichterstattung im TV: Menschen sagen „scheinbar“, wenn sie eigentlich „anscheinend“ meinen. Achtung: <strong>Es handelt sich nicht um Synonyme!</strong></p>
<p>Das ist nur scheinbar eine Lappalie. Anscheinend kennen viel zu wenige den Unterschied. „Scheinbar“ verwendet man dann, wenn etwas nur so zu sein scheint. Wenn der kleine Tommy zum Beispiel nicht in die Schule möchte und seiner Mutter weißmacht, er habe fürchterliche Kopfschmerzen, dann hat Tommy scheinbar Kopfschmerzen. Er hat also gar keine Kopfweh, sondern anscheinend keine Lust auf den bevorstehenden Vokabeltest.</p>
<p>Oh, da kam ja schon das zweite Wort: anscheinend. Hier wird eine Vermutung ausgedrückt.</p>
<p>„Ist das da drüben die Ehefrau des Chefs?“<br>„Anscheinend schon.“</p>
<p>Hier kann nicht „scheinbar“ verwendet werden. Außer man weiß, dass es sich eigentlich um eine Escortdame handelt, die sich als Frau des Chefs ausgibt, dass es sich also nur scheinbar um die tatsächliche Ehefrau des Chefs handelt.</p>
<p>Übrigens ist fast immer „anscheinend“ gemeint, wenn im täglichen Sprachgebrauch „scheinbar“ gesagt wird.</p>


<hr class="wp-block-separator is-style-default"/>



<div class="wp-block-button aligncenter"><a class="wp-block-button__link has-background" href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/die-grussformel-und-das-komma/" style="background-color:#be0203">Ein weit verbreiteter Fehler: das Komma nach der Grußformel. Mehr dazu lesen Sie hier.</a></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-default"/>


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			</item>
		<item>
		<title>#Lektorenalltag: Mobiles Arbeiten?</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-mobiles-arbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 07:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder höre ich den Satz: „Du als Selbstständiger kannst ja von überall arbeiten.“ Aber stimmt das? Um diese Frage zu beantworten, muss ich ein bisschen weiter ausholen bzw. auf die ungeliebte Phrase „kommt ganz darauf an“ zurückgreifen. Es kommt nämlich wirklich darauf an. Diesen Blogbeitrag schreibe ich gerade in der Nähe von Hagen in einem ICE – und zwar mit einer Bluetooth-Tastatur auf meinem Handy. Das funktioniert einwandfrei. Manchmal nehme ich auch meinen Laptop mit auf Reisen, oftmals stört er mich aber eher. Hin und wieder schreibe ich unterwegs auch handschriftlich – besonders Konzepte erstelle ich so am liebsten. Wenn ich den Text dann digitalisiere, bildet das den ersten Überarbeitungsdurchgang. Für die Arbeit unterwegs nutze ich also mein Smartphone (mit Evernote und Word), Notizbuch &#38; Stift, hin und wieder eine Bluetooth-Tastatur und noch seltener meinen Laptop. Es gibt aber eine Reihe von Gründen, wieso ich ein festes Büro benötige – oder es zumindest bevorzuge. Komfort: Das sind für mich zwei Bildschirme, ein Schreibtisch sowie -stuhl, eine vernünftige Tastatur und Maus. Der Gedanke dahinter ist einfach: Wenn ich schon viele Stunden vor dem Bildschirm verbringe, dann will ich diese so angenehm wie möglich gestalten. Bürokratie: Auch wenn inzwischen vieles digital [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-mobiles-arbeiten/">#Lektorenalltag: Mobiles Arbeiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder höre ich den Satz: „Du als Selbstständiger kannst ja von überall arbeiten.“ Aber stimmt das? Um diese Frage zu beantworten, muss ich ein bisschen weiter ausholen bzw. auf die ungeliebte Phrase „kommt ganz darauf an“ zurückgreifen. Es kommt nämlich wirklich darauf an.</p>
<p>Diesen Blogbeitrag schreibe ich gerade in der Nähe von Hagen in einem ICE – und zwar mit einer Bluetooth-Tastatur auf meinem Handy. Das funktioniert einwandfrei. Manchmal nehme ich auch meinen Laptop mit auf Reisen, oftmals stört er mich aber eher. Hin und wieder schreibe ich unterwegs auch handschriftlich – besonders Konzepte erstelle ich so am liebsten. Wenn ich den Text dann digitalisiere, bildet das den ersten Überarbeitungsdurchgang.</p>
<p>Für die Arbeit unterwegs nutze ich also mein Smartphone (mit Evernote und Word), Notizbuch &amp; Stift, hin und wieder eine Bluetooth-Tastatur und noch seltener meinen Laptop. Es gibt aber eine Reihe von Gründen, wieso ich ein festes Büro benötige – oder es zumindest bevorzuge.</p>
<ol>
<li>Komfort: Das sind für mich zwei Bildschirme, ein Schreibtisch sowie -stuhl, eine vernünftige Tastatur und Maus. Der Gedanke dahinter ist einfach: Wenn ich schon viele Stunden vor dem Bildschirm verbringe, dann will ich diese so angenehm wie möglich gestalten.</li>
<li>Bürokratie: Auch wenn inzwischen vieles digital abläuft, manches erfolgt doch noch per Brief. Die Korrespondenz mit Ämtern oder Versicherungen und auch Kunden (z. B., wenn es um Verträge geht). Da sind ein Büro und eine gewisse Anzahl von Aktenordnern nicht zu umgehen.</li>
<li>Persönliche Kundentermine: Zugegeben, die lassen sich auch in Cafés legen, aber ein fester Anlaufpunkt ist eine gute Sache.</li>
<li>Fachliteratur: Man findet inzwischen die Antworten auf viele Fragen im Internet. Aber es gibt einige Themen, bei denen ich immer noch lieber zum Buch greife. Zum Beispiel schaue ich regelmäßig in „Zeichen Setzen!“ von Ralf Turtschi hinein, wenn es um typografische Details geht. Auch den Dudenband „Richtiges und gutes Deutsch“ nehme ich hin und wieder gern in der physischen Variante zur Hand.</li>
<li>Gesellschaft. Ich arbeite aktuell in einer tollen Bürogemeinschaft. Zwar kann ich hier auch still vor mich hinarbeiten (was auch oft der Fall ist), hin und wieder kann ich aber auch mit BürokollegInnen etwas essen oder einfach kurz quatschen.</li>
</ol>
<p><div id="attachment_17582" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17582" class="wp-image-17582" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/Lektorat_Kanut_Kirches_Foto_7-225x300.jpg" alt="Bürosituation, Foto von Christina Weise" width="300" height="400" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/Lektorat_Kanut_Kirches_Foto_7-225x300.jpg 225w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/Lektorat_Kanut_Kirches_Foto_7-113x150.jpg 113w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/Lektorat_Kanut_Kirches_Foto_7-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-17582" class="wp-caption-text">Mein Büro bis vor etwa einem Jahr, © Christina Weise</p></div></p>
<p><div id="attachment_17613" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17613" class="wp-image-17613" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/06/Büro-168x300.jpg" alt="Bürosituation" width="225" height="400" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/06/Büro-168x300.jpg 168w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/06/Büro-84x150.jpg 84w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/06/Büro-768x1368.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/06/Büro-575x1024.jpg 575w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-17613" class="wp-caption-text">Mein aktueller Arbeitsplatz</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Lektorenalltag: Das Binnen-I</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-das-binnen-i/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 07:27:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprachwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
		<category><![CDATA[Gendern]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Binnen-I Im Zuge der genderneutralen Sprache gibt es unterschiedliche Lösungsversuche. Ein bereits relativ etablierter ist die Schreibweise mit Binnen-I. Zum Beispiel KundInnen. Das ist platzsparender als Kundinnen und Kunden und zudem unkompliziert. Doch wie lesen wir das vor, ohne dass es klingt, als wäre ausschließlich die weibliche Kundschaft gemeint? Man hört nur noch „Kundinnen“. Das große I kann man durch eine veränderte Aussprache, zum Beispiel eine kurze Pause, deutlich machen. Funktioniert, ist aber nicht wirklich schön. Obwohl ich die Binnen-I-Schreibweise sinnvoll finde, störte mich genau dieser Punkt. Dann stieß ich auf eine Erklärung der Dudenredaktion (im Buch Richtig gendern – Wie Sie angemessen und verständlich schreiben, Dudenverlag 2017, siehe unten), die mir auf Anhieb einleuchtete. Die Redaktion empfiehlt nämlich, die Schreibweise mit Binnen-I als Abkürzung zu interpretieren und nicht eins zu eins in die gesprochene Sprache zu transportieren, analog zu z. B. oder etc. Man solle also „MitarbeiterInnen“ als „Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ aussprechen (oder andersherum). Das oftmals gegen das Binnen-I vorgebrachte Argument, dass es sich nicht eindeutig aussprechen lasse, wird damit meines Erachtens nachhaltig entkräftet. Ob man die Binnen-I-Schreibweise allerdings vom Schriftbild her als angenehm wahrnimmt, steht auf einem anderen Blatt. Für mich persönlich ist die Schreibweise auf jeden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-das-binnen-i/">#Lektorenalltag: Das Binnen-I</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Binnen-I</strong></p>
<p>Im Zuge der genderneutralen Sprache gibt es unterschiedliche Lösungsversuche. Ein bereits relativ etablierter ist die Schreibweise mit Binnen-I. Zum Beispiel KundInnen. Das ist platzsparender als Kundinnen und Kunden und zudem unkompliziert. Doch wie lesen wir das vor, ohne dass es klingt, als wäre ausschließlich die weibliche Kundschaft gemeint? Man hört nur noch „Kundinnen“. Das große I kann man durch eine veränderte Aussprache, zum Beispiel eine kurze Pause, deutlich machen. Funktioniert, ist aber nicht wirklich schön.</p>
<p>Obwohl ich die Binnen-I-Schreibweise sinnvoll finde, störte mich genau dieser Punkt. Dann stieß ich auf eine Erklärung der Dudenredaktion (im Buch <em>Richtig gendern – Wie Sie angemessen und verständlich schreiben</em>, Dudenverlag 2017, siehe unten), die mir auf Anhieb einleuchtete. Die Redaktion empfiehlt nämlich, die Schreibweise mit Binnen-I als Abkürzung zu interpretieren und nicht eins zu eins in die gesprochene Sprache zu transportieren, analog zu z. B. oder etc. Man solle also „MitarbeiterInnen“ als „Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ aussprechen (oder andersherum).</p>
<p>Das oftmals gegen das Binnen-I vorgebrachte Argument, dass es sich nicht eindeutig aussprechen lasse, wird damit meines Erachtens nachhaltig entkräftet. Ob man die Binnen-I-Schreibweise allerdings vom Schriftbild her als angenehm wahrnimmt, steht auf einem anderen Blatt. Für mich persönlich ist die Schreibweise auf jeden Fall besser lesbar als die Alternativen mit Asterisk (Kund*innen) oder Unterstrich (Kund_innen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17560 alignnone" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/richtig-gendern_9783411743575-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/richtig-gendern_9783411743575-211x300.jpg 211w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/richtig-gendern_9783411743575-106x150.jpg 106w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2018/03/richtig-gendern_9783411743575.jpg 560w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
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		<title>#Lektorenalltag: Die verrücktesten Internetrecherchen</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-die-verruecktesten-internetrecherchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2018 07:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekteinblicke]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn ultimativ der Autor oder die Autorin verantwortlich ist: Als Lektor überprüfe ich in aller Regel die Fakten. Dabei suche ich im Internet schon mal nach kuriosen Dingen. Was wohl der Geheimdienst davon hält? Wahrscheinlich existiert irgendwo schon ein äußerst seltsames Profil von mir. Na ja &#8230; Gefängnispläne, Drogen und Waffen Bei der Bearbeitung eines Thrillers habe ich einmal nach Informationen über die Raumanordnung in Hochsicherheitsgefängnissen gesucht – mit mäßigem Erfolg. Ein anderes Buch beförderte mich auf die Suche nach der genauen Handhabung und Wirkung der Droge Crack. Bei einem weiteren durchforstete ich das Netz nach der Wirkungsweise von K.-o.-Tropfen, da der Plot eines Krimis stark davon abhing, wie schnell der betreffende Stoff wirkt. Ein wenig seltsam fühlt sich eine solche Suche manchmal schon an. Erschreckend war, an wie viele Informationen man innerhalb weniger Klicks gelangt. Getränke, Orte und die Vorzüge der digitalen Recherche Vor Kurzem habe ich mich im Zuge eines Lektorats ausführlich mit dem Unterschied zwischen Whisky und Whiskey befasst und Artikel über den ersten italienischen Whisky gelesen, da dieser im Roman vorkam. Manchmal artet eine solche Recherche aus, da es mir großen Spaß bereitet, mich mit neuen Sachverhalten zu beschäftigen. Und auch wenn man bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ultimativ der Autor oder die Autorin verantwortlich ist: Als Lektor überprüfe ich in aller Regel die Fakten. Dabei suche ich im Internet schon mal nach kuriosen Dingen. Was wohl der Geheimdienst davon hält? Wahrscheinlich existiert irgendwo schon ein äußerst seltsames Profil von mir. Na ja &#8230;</p>
<p><strong>Gefängnispläne, Drogen und Waffen</strong></p>
<p>Bei der Bearbeitung eines Thrillers habe ich einmal nach Informationen über die Raumanordnung in Hochsicherheitsgefängnissen gesucht – mit mäßigem Erfolg. Ein anderes Buch beförderte mich auf die Suche nach der genauen Handhabung und Wirkung der Droge Crack. Bei einem weiteren durchforstete ich das Netz nach der Wirkungsweise von K.-o.-Tropfen, da der Plot eines Krimis stark davon abhing, wie schnell der betreffende Stoff wirkt. Ein wenig seltsam fühlt sich eine solche Suche manchmal schon an. Erschreckend war, an wie viele Informationen man innerhalb weniger Klicks gelangt.</p>
<p><strong>Getränke, Orte und die Vorzüge der digitalen Recherche</strong></p>
<p>Vor Kurzem habe ich mich im Zuge eines Lektorats ausführlich mit dem Unterschied zwischen Whisky und Whiskey befasst und Artikel über den ersten italienischen Whisky gelesen, da dieser im Roman vorkam. Manchmal artet eine solche Recherche aus, da es mir großen Spaß bereitet, mich mit neuen Sachverhalten zu beschäftigen. Und auch wenn man bei der einen oder anderen Kleinigkeit denken kann, es sei egal, wie exakt oder richtig sie ist: Leser sind aufmerksam.</p>
<p>Das Internet macht meine Arbeit natürlich um ein Vielfaches einfacher. Wenn ich beispielsweise nachschaue, ob eine Straße in Pisa im Manuskript korrekt geschrieben ist und auch tatsächlich auf die Piazza del Duomo zuläuft, ist das dank Google Maps innerhalb von Sekunden erledigt. Früher hätte man dafür erst einmal Kartenmaterial besorgen und wälzen oder ein echter Pisa-Kenner sein müssen.</p>
<p><strong>Wenn die digitale Recherche an ihre Grenzen stößt</strong></p>
<p>Doch nicht alles lässt sich einfach online recherchieren. Bei einem Krimilektorat kamen ein paar Detailfragen dazu auf, wie genau der Ablauf an einem Tatort wäre, wie die Spurensicherung vorgeht, etc. Nichts, was eine Googlesuche auf Anhieb beantwortet. Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit, über eine persönliche Bekanntschaft mit einem Beamten der Kripo zu sprechen, der meine Fragen beantworten konnte.</p>
<p>Bei einem anderen Projekt ermutigte ich den Autor, eine Szene noch einmal genau zu durchdenken, da es mir unlogisch vorkam, wie in einer Mordszene die Tatwaffe versteckt und dann verwendet wurde. Wenig später erhielt ich eine E-Mail: Der Autor hatte die Szene kurzerhand mit seiner Partnerin nachgespielt, zu meiner großen Erleichterung ohne eine echte Waffe und ohne tödliche Folgen. 😉 Die Szene haben wir entsprechend angepasst.</p>
<p>Mir macht es großen Spaß, mich in die Logik einer Geschichte hineinzudenken. Wenn man das Geldversteck eines Raubs aus Zeiten vor der gemeinsamen europäischen Währung entdeckt, was macht man dann mit den ganzen Tausendmarkscheinen? Kann man die problemlos umtauschen oder sind sie eventuell sogar noch irgendwo als geklaut vermerkt? Fragen über Fragen&nbsp;…</p>
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		<title>#Lektorenalltag: Fortbildung in Berlin</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-fortbildung-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 14:15:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>#Lektorenalltag: Lektoratsfortbildung in Berlin Im Zuge mehrerer Lektorats-Fortbildungen der Medienakademie lernte ich Frau Irene Rumler als Seminarleiterin kennen und schätzen. Als ich erfuhr, dass sie eine Textwerkstatt für LektorInnen anbietet, die bereits Seminare bei ihr absolviert hatten, meldete mich an, ohne zu zögern. Ein paar Monate später saß ich dann gemeinsam mit vierzehn Kolleginnen und Kollegen in einem Seminarraum eines atmosphärischen Altbaus in Berlin-Wilmersdorf. Es folgten zwei Tage im Zeichen von Austausch und Auffrischung. Die Teilnehmenden hatten zuvor Texte eingeschickt, diese wurden mit unterschiedlichem Fokus bearbeitet. Es ging unter anderem um Erzählperspektiven, Exposés und Klappentexte. Frau Rumler hatte einige Hand-outs vorbereitet, die Inhalte wurden aber zum Großteil von den Teilnehmenden gestaltet. Begleitet von der Seminarleiterin, die stets kompetente Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen parat hatte, ging es quer durch verschiedene Textarten. Unglaublich, was man in so begrenzter Zeit schaffen kann. Sämtliche zu Seminarbeginn angedachte Themen wurden behandelt und nicht ein einziger der eingesandten Texte blieb auf der Strecke. Ich persönlich wurde in meiner Entscheidung bestätigt, regelmäßig Fortbildungen zu besuchen. Denn auch wenn man zu sämtlichen Themen Fachbücher findet, ist es für mich merklich effizienter und angenehmer, gemeinsam an konkreten Beispielen zu arbeiten und mich hundertprozentig auf die Lernatmosphäre abseits des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>#Lektorenalltag: Lektoratsfortbildung in Berlin</p>
<p>Im Zuge mehrerer Lektorats-Fortbildungen der Medienakademie lernte ich Frau Irene Rumler als Seminarleiterin kennen und schätzen. Als ich erfuhr, dass sie eine Textwerkstatt für LektorInnen anbietet, die bereits Seminare bei ihr absolviert hatten, meldete mich an, ohne zu zögern.<br />
Ein paar Monate später saß ich dann gemeinsam mit vierzehn Kolleginnen und Kollegen in einem Seminarraum eines atmosphärischen Altbaus in Berlin-Wilmersdorf. Es folgten zwei Tage im Zeichen von Austausch und Auffrischung. Die Teilnehmenden hatten zuvor Texte eingeschickt, diese wurden mit unterschiedlichem Fokus bearbeitet. Es ging unter anderem um Erzählperspektiven, Exposés und Klappentexte. Frau Rumler hatte einige Hand-outs vorbereitet, die Inhalte wurden aber zum Großteil von den Teilnehmenden gestaltet. Begleitet von der Seminarleiterin, die stets kompetente Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen parat hatte, ging es quer durch verschiedene Textarten.</p>
<p>Unglaublich, was man in so begrenzter Zeit schaffen kann. Sämtliche zu Seminarbeginn angedachte Themen wurden behandelt und nicht ein einziger der eingesandten Texte blieb auf der Strecke. Ich persönlich wurde in meiner Entscheidung bestätigt, regelmäßig Fortbildungen zu besuchen. Denn auch wenn man zu sämtlichen Themen Fachbücher findet, ist es für mich merklich effizienter und angenehmer, gemeinsam an konkreten Beispielen zu arbeiten und mich hundertprozentig auf die Lernatmosphäre abseits des Alltags einzulassen.</p>
<p>Besonders bereichernd war für mich die Vielfalt der Teilnehmer und somit auch der Themen. Ein Sachbuchtext für Kinder, Auszüge aus belletristischen Texten, der Flyer eines Einzelunternehmers. Ganz unterschiedliche Textarten und Zielgruppen also – und doch gibt es Fragen, die immer wieder aufkommen. In den Pausen konnte ich mich außerdem mit anderen Selbstständigen austauschen, eine tolle Gelegenheit zur Reflektion der eigenen Tätigkeit.</p>
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<p><div id="attachment_17405" style="width: 585px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17405" class="wp-image-17405 size-large" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Stuckraum-575x1024.jpg" alt="" width="575" height="1024" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Stuckraum-575x1024.jpg 575w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Stuckraum-84x150.jpg 84w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Stuckraum-168x300.jpg 168w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Stuckraum-768x1368.jpg 768w" sizes="(max-width: 575px) 100vw, 575px" /><p id="caption-attachment-17405" class="wp-caption-text">Unser Seminar fand im malerischen Stuckraum statt.</p></div></p>
<p><div id="attachment_17406" style="width: 585px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17406" class="wp-image-17406 size-large" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Verpflegung-575x1024.jpg" alt="" width="575" height="1024" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Verpflegung-575x1024.jpg 575w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Verpflegung-84x150.jpg 84w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Verpflegung-168x300.jpg 168w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/11/Fortbildung_Berlin_Verpflegung-768x1368.jpg 768w" sizes="(max-width: 575px) 100vw, 575px" /><p id="caption-attachment-17406" class="wp-caption-text">Für das leibliche Wohl war zu jeder Zeit gesorgt. Die grauen Zellen wollen bei der Arbeit versorgt sein.</p></div></p>
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		<title>#Lektorenalltag: Neue Bürogemeinschaft in Köln</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/lektorenalltag-neue-buerogemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 06:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekteinblicke]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bürogemeinschaft, Einzelbüro oder dauerhaftes Homeoffice? In den letzten Jahren habe ich verschiedene Arbeitsplatzvarianten ausprobiert. Ganz zu Beginn meiner Selbstständigkeit befand sich dieser noch im Wohnzimmer. Dann hatte ich die Gelegenheit, eine Einzimmerwohnung im selben Haus als Büro zu nutzen. Die nächste Wohnung war groß genug, um einen Raum exklusiv in ein Arbeitszimmer zu verwandeln. Das klappte auch hervorragend, dennoch war ich schon seit Längerem neugierig darauf, eine Bürogemeinschaft auszuprobieren. Ehe ich diesen Gedanken überhaupt ernsthaft ins Auge gefasst hatte, schrieb mir plötzlich ein Freund, der ebenfalls in Köln freiberuflich tätig ist. Milan produziert Buchtrailer und wollte mit einer Grafikdesignerin eine Bürogemeinschaft gründen. Die beiden waren auf der Suche nach Untermietern. Zwei Wochen später hatte ich mir das Ladenlokal angeschaut, das sie ins Auge gefasst hatten, und war begeistert. Noch einmal zwei Wochen später war der Untermietvertrag unterschrieben und ich saß im neuen Büro. Aber wieso eigentlich eine Bürogemeinschaft? Als Lektor arbeite ich viel Zeit konzentriert alleine. Deshalb war ich glücklich damit, mein Büro mit niemandem zu teilen. Doch die Vorteile eines externen Büros, gemeinsam mit anderen Selbstständigen, sind nicht zu unterschätzen. Ein wichtiger Punkt ist die Trennung zwischen privatem Lebensraum und Arbeitsplatz. Die beiden verschwimmen bei Selbstständigen schnell. So gibt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bürogemeinschaft, Einzelbüro oder dauerhaftes Homeoffice? </strong></p>
<p>In den letzten Jahren habe ich verschiedene Arbeitsplatzvarianten ausprobiert. Ganz zu Beginn meiner Selbstständigkeit befand sich dieser noch im Wohnzimmer. Dann hatte ich die Gelegenheit, eine Einzimmerwohnung im selben Haus als Büro zu nutzen. Die nächste Wohnung war groß genug, um einen Raum exklusiv in ein Arbeitszimmer zu verwandeln. Das klappte auch hervorragend, dennoch war ich schon seit Längerem neugierig darauf, eine Bürogemeinschaft auszuprobieren.</p>
<p>Ehe ich diesen Gedanken überhaupt ernsthaft ins Auge gefasst hatte, schrieb mir plötzlich ein Freund, der ebenfalls in Köln freiberuflich tätig ist. Milan produziert Buchtrailer und wollte mit einer Grafikdesignerin eine Bürogemeinschaft gründen. Die beiden waren auf der Suche nach Untermietern. Zwei Wochen später hatte ich mir das Ladenlokal angeschaut, das sie ins Auge gefasst hatten, und war begeistert. Noch einmal zwei Wochen später war der Untermietvertrag unterschrieben und ich saß im neuen Büro.</p>
<p>Aber wieso eigentlich eine Bürogemeinschaft?</p>
<p>Als Lektor arbeite ich viel Zeit konzentriert alleine. Deshalb war ich glücklich damit, mein Büro mit niemandem zu teilen. Doch die Vorteile eines externen Büros, gemeinsam mit anderen Selbstständigen, sind nicht zu unterschätzen. Ein wichtiger Punkt ist die Trennung zwischen privatem Lebensraum und Arbeitsplatz. Die beiden verschwimmen bei Selbstständigen schnell. So gibt es einen Ort, der ganz dem konzentrierten Arbeiten gewidmet ist. Das sorgt gleichzeitig dafür, dass die private Wohnung sich entspannender anfühlt. Und was, wenn ein Bürokollege gerade mit einem Kunden spricht, während ich mich ganz auf einen Text einlassen will? Kopfhörer und entspannte Instrumentalmusik schaffen da wunderbare Abhilfe.</p>
<p>Ein weiterer Punkt ist der Austausch, das Büroumfeld. Meine Büro-„Mitbewohner“ arbeiten in Bereichen, mit denen ich auch etwas anfangen kann. Wir tauschen uns über Erfahrungen aus oder machen gemeinsam Mittagspause. Ein weiterer Pluspunkt meines aktuellen Büros ist die zentrale Lage in Köln – und es bietet genug Platz, um Kunden zu empfangen. Nicht zu verachten ist die tolle Kaffeemaschine, die bislang allerdings eher den Kunden zugutekommt. Denn entgegen der Prophezeiungen meiner Bürokollegen ist aus mir bislang noch kein Kaffeetrinker geworden. Aber vielleicht kommt das ja noch. 😉</p>
<p>Mein Fazit nach zwei Monaten Bürogemeinschaft: Für mich passt es aktuell perfekt und ich kann jedem nur empfehlen, den Versuch zu wagen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17334 alignnone" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft3-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft3-150x113.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft3-768x576.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft3.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-17335 alignnone" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft-150x113.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft-768x576.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/09/Bürogemeinschaft.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Interview mit Literaturagentin Gesa Weiß</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/interview-mit-literaturagentin-gesa-weiss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 12:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagssuche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieso gründet man eigentlich eine Literaturagentur – und was tut diese für Autorinnen und Autoren? Darüber habe ich mich mit Gesa Weiß unterhalten, die 2014 gemeinsam mit Kristina Langenbuch die Agentur Langenbuch &#038; Weiß gegründet hat. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/interview-mit-literaturagentin-gesa-weiss/">Interview mit Literaturagentin Gesa Weiß</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interview mit Literaturagentin Gesa Weiß</strong></p>
<p>Nach Abschluss meines Studiums absolvierte ich ein Praktikum bei einer Literaturagentur in Hamburg. Dort lernte ich Gesa Weiß kennen, die damals in einer leitenden Position in der Agentur tätig war. Seit Ende 2014 betreibt sie zusammen mit Kristina Langenbuch ihre eigene Literaturagentur: Langenbuch &amp; Weiß. Inzwischen vertritt die Agentur gut 30 Autoren und Autorinnen und konnte sich sogar schon über ein paar SPIEGEL-Bestseller freuen.</p>
<p>Ich treffe Gesa in einem gemütlichen Café in Hamburg Altona. Der Regen prasselt draußen unablässig und erinnert mich daran, wieso Hamburg nur meine zweitliebste Stadt in Deutschland ist.</p>
<p><div id="attachment_17318" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17318" class="wp-image-17318 size-medium" src="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/08/Langenbuchundweissfoto-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/08/Langenbuchundweissfoto-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/08/Langenbuchundweissfoto-150x113.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/08/Langenbuchundweissfoto-768x576.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/08/Langenbuchundweissfoto-1024x768.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2017/08/Langenbuchundweissfoto.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-17318" class="wp-caption-text">Gesa Weiß (links) und Kristina Langenbuch. © Langenbuch &amp; Weiß</p></div></p>
<p><strong>Kanut: </strong>Wieso gründet man ausgerechnet eine Literaturagentur?</p>
<p><strong>Gesa:</strong> Ein Café wäre auch cool gewesen. Aber im Ernst: Für mich ist das Tolle an der Arbeit als Literaturagentin die Vielfalt. Wir arbeiten mit Autoren und Verlagen zusammen, sehen wie Bücher unterschiedlicher Genres entstehen. Wir feilen an Ideen und Texten, kreieren im besten Fall Erfolge und machen unsere Autoren damit glücklich. Das ist eine unglaublich erfüllende Arbeit.</p>
<p><strong>Kanut</strong>: Wozu gibt es überhaupt Literaturagenturen? Können sich AutorInnen nicht auch direkt bei den Verlagen melden?</p>
<p><strong>Gesa:</strong> Wir stehen im direkten Kontakt zu den Entscheidern in den Verlagen, tauschen uns regelmäßig mit ihnen aus. Das heißt, wir kennen die Verlagslandschaft, wissen, was die Lektoren gerade suchen, und können einschätzen, zu welchem Verlag ein Text passt. Außerdem arbeiten wir mit den AutorInnen an den Texten, erstellen in Zusammenarbeit mit ihnen gute Exposés und Kurztexte und unterstützen sie – falls das gewünscht ist – auch bei der Entwicklung neuer Projekte. Unsere Arbeit geht also weit über die reine Vermittlung hinaus, und viele Lektoren und Autoren sind mittlerweile auch sehr froh darüber, dass sie sich bei ihrer Arbeit miteinander ganz auf den Text konzentrieren können und sich nicht auch noch um solche Dinge wie Vertragsverhandlungen und Abrechnungen kümmern müssen.</p>
<p><strong>Kanut:</strong> Warum sollte ich als Autor zu euch kommen?</p>
<p><strong>Gesa:</strong> Unsere Literaturagentur ist noch recht jung, wir sind ein kleines Team und die Zahl der Autoren, die wir vertreten, ist noch überschaubar. Intensive, persönliche Autorenbetreuung ist für uns sehr wichtig. Wir wollen nicht einfach nur möglichst schnell ein Manuskript vermitteln, sondern möchten AutorInnen langfristig in ihrer Karriere begleiten und mit ihnen gemeinsam neue Projekte entwickeln.</p>
<p><strong>Kanut:</strong> Was sollten AutorInnen, die sich bei euch bewerben, unbedingt beachten?</p>
<p><strong>Gesa:</strong> Zuallererst sollten sie uns ein nettes Anschreiben und ein möglichst fehlerfreies Exposé schicken – und zwar in digitaler Form. Dazu sollten sie eine Leseprobe anhängen (30-50 Seiten), und zwar unbedingt den Anfang des Romans. Wir geben zu jeder Einsendung eine Rückmeldung, das kann aber schon mal einige Wochen dauern. Deshalb bitten wir AutorInnen darum, uns kurz Bescheid zu geben, wenn sie bei einer anderen Agentur unterschreiben. Das erspart uns unnötige Arbeit.</p>
<p><strong>Kanut:</strong> Vielen Dank für die Einblicke!</p>
<p>Mehr Infos zur Literaturagentur Langenbuch &amp; Weiß findet ihr auf der <a href="http://langenbuch-weiss.de/">Agenturwebsite</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/interview-mit-literaturagentin-gesa-weiss/">Interview mit Literaturagentin Gesa Weiß</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Worauf sollten Sie bei einem Probelektorat achten?</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/probelektorat2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 14:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lektorat-kanut-kirches.de/?p=17277</guid>

					<description><![CDATA[<p>In meinem letzten Beitrag habe ich geschrieben, wieso ich ein Probelektorat für sinnvoll halte. Doch was gibt es dabei zu beachten? Woran können Sie festmachen, ob der Text gut bearbeitet wurde? Was sind die nächsten Schritte?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/probelektorat2/">Worauf sollten Sie bei einem Probelektorat achten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a href="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/probelektorat/">letzten Beitrag</a> habe ich geschrieben, wieso ich ein Probelektorat für sinnvoll halte. Doch was gibt es dabei zu beachten?</p>
<h5><strong>Umfang und Konditionen klären</strong></h5>
<p>Klären Sie zu Anfang, wie viel Text lektoriert oder wie viel Zeit am Manuskript gearbeitet wird. &nbsp;Dabei gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Ich berechne im Normalfall eine Arbeitsstunde, die ich damit verbringe, den Text zu bearbeiten und ein kurzes Feedback zu schreiben. Wie viele Seiten ich dabei bearbeite, variiert stark. Eine Kollegin von mir bearbeitet hingegen stets zwei Normseiten zu einem Pauschalpreis. Je nach Textart und -länge kann es auch Sinn ergeben, sich auf eine individuelle Lösung zu einigen.</p>
<h5><strong>Die Textprobe wurde bearbeitet. Was nun?</strong></h5>
<p>Schauen Sie sich in Ruhe jede Änderung und jeden Kommentar an. Können Sie alles nachvollziehen? Wenn nicht: Fragen Sie nach. Haben Sie den Eindruck, dass sowohl der Text im Speziellen als auch Sie im Allgemeinen von dem Lektorat profitieren? Dann lohnt sich definitiv die Investition, den gesamten Text bearbeiten zu lassen.</p>
<p>Woran können Sie festmachen, dass der Text gut bearbeitet wurde?</p>
<p>Stellen Sie sich folgende Fragen: Wird Ihr Text durch das Lektorat flüssiger, verständlicher? Respektiert der Lektor den Text? Oder haben Sie den Eindruck, dass er nur seinen eigenen Stil durchsetzen will? Was der eine als konstruktive Kritik auffasst, nimmt der andere als nervig wahr. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl. Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, haken Sie nach.</p>
<h5><strong>Die nächsten Schritte</strong></h5>
<p>Fragen Sie nach einem Angebot für das Lektorat des gesamten Manuskripts. Vermutlich haben Sie vorher schon über das Honorar gesprochen, so haben Sie es aber noch einmal konkret vorliegen. Klären Sie außerdem den Zeitplan und finden Sie heraus, ob mehrere Durchgänge geplant sind und Sie zwischendurch Änderungen einarbeiten sollen. Im Zweifelsfalle sollten Sie lieber ein bisschen mehr Zeit einplanen. Texte halten oftmals unerwartete Herausforderungen bereit, die mehr Zeit kosten als gedacht.</p>
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