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	<title>Schreibcoaching Archive - Lektorat Kanut Kirches</title>
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	<description>Lektorat, Schreibcoaching und Übersetzung</description>
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	<title>Schreibcoaching Archive - Lektorat Kanut Kirches</title>
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		<title>Zwischen Abgrund und Alibi – glaubwürdige Krimi-Figuren entwickeln</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/glaubwuerdige-krimi-figuren-entwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Krimi ohne Leiche? Undenkbar. Ein Krimi ohne interessante Figuren? Leider viel zu häufig. Dabei lebt das Genre nicht nur von der Spannung, sondern auch von den Personen …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/glaubwuerdige-krimi-figuren-entwickeln/">Zwischen Abgrund und Alibi – glaubwürdige Krimi-Figuren entwickeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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<p>Ein Krimi ohne Leiche? Undenkbar. Ein Krimi ohne interessante Figuren? Leider viel zu häufig. Dabei lebt das Genre nicht nur von der Spannung, sondern auch von den Personen, die durch die Geschichte führen – ob Täter, Opfer, Ermittler oder Zeugen. Doch wie erschafft man Figuren, die mehr sind als Klischees in Trenchcoats?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was treibt Ihre Figur an?</strong></h2>



<p>Bevor Ihr Kommissar den ersten Kaffee trinkt oder Ihre Täterin zum ersten Mal die Nerven verliert, sollten Sie sich eine zentrale Frage stellen: Was will diese Figur wirklich? Geht es um Gerechtigkeit? Um Rache? Um Anerkennung? Hinter jeder glaubwürdigen Figur steht ein innerer Antrieb – und der darf ruhig komplex sein.</p>



<p>Niemand will Unfehlbarkeit beim Ermittlungsteam. Schwächen sind willkommen. Denken Sie an Henning Mankells Kurt Wallander: brillant, aber melancholisch und oft überfordert vom Leben. Solche Kontraste machen Figuren menschlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Details statt Klischees</strong></h2>



<p>Ein Detektiv, der Pfeife raucht und allein lebt? Das wirkt abgedroschen. Interessanter wird es, wenn Sie Ihren Figuren unerwartete Facetten geben: Vielleicht spielt der Gerichtsmediziner leidenschaftlich Football. Oder die Kommissarin hört heimlich Schlager, würde das aber gegenüber ihrem Team niemals zugeben, weil sie sich für ihren Musikgeschmack schämt. Solche Details müssen nicht dominant sein – sie wirken im Hintergrund und verleihen Tiefe.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und was ist mit dem Täter?</strong></h2>



<p>Auch Täterinnen und Täter verdienen Tiefe. Eine rein „böse“ Figur wirkt eindimensional. Fragen Sie sich stattdessen: Warum handelt diese Person so? Was ist ihr innerer Konflikt, ihre Motivation, ihr Weltbild? Vielleicht glaubt der Täter sogar, das Richtige zu tun. Je nachvollziehbarer seine Logik, desto beunruhigender die Figur. Denken Sie an Tom Ripley, an Dexter oder an Amy Dunne aus <em>Gone Girl</em>: Figuren, die moralisch fragwürdig handeln – und denen wir beim Lesen trotzdem (oder gerade deshalb) gebannt folgen. Auch hier gilt: Zeigen Sie Widersprüche, vermeiden Sie Schwarz-Weiß. Ein glaubwürdiger Täter ist nicht nur ein Monster, sondern ein Mensch mit einer Geschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dialoge als Fenster zur Figur</strong></h2>



<p>Zeigen Sie, wie Ihre Figuren sprechen. Verhält sich ein Zeuge nervös? Redet eine Verdächtige ausweichend? Spricht der Ermittler im Dialekt? Sprache offenbart Haltung, Herkunft und oft auch Absichten – und trägt entscheidend zur Figurenzeichnung bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schreibcoaching-Tipp: Der innere Monolog</strong></h2>



<p>Probieren Sie es aus: Schreiben Sie eine Szene nicht nur von außen, sondern aus der Innenperspektive einer Figur. Was denkt sie wirklich? Was sagt sie – und was verschweigt sie? Der innere Monolog hilft, psychologische Tiefe zu erzeugen und Ihre Figuren lebendig werden zu lassen. Diese Szene muss dann nicht im finalen Manuskript landen, es kann allerdings hilfreich sein, etwa bei einer Befragung genau zu überlegen, was sich im Kopf einer Person abspielt, die plötzlich zwei Polizeikommissarinnen gegenübersitzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Ob Kommissar, Zeugin oder Täterin – gute Figuren sind nie bloß Mittel zum Zweck. Bestenfalls tragen sie den Krimi. Sie irritieren, faszinieren, bleiben im Kopf. Und manchmal stehlen sie sogar dem Plot die Show. Lassen Sie sie das ruhig tun.</p>
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		<title>Zeit zum Schreiben finden</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/zeit-zum-schreiben-finden-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie wollen einen Roman schreiben, haben aber das Gefühl, keine Zeit dafür zu haben? In den meisten Fällen ist es eine Frage der Prioritäten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/zeit-zum-schreiben-finden-2/">Zeit zum Schreiben finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie wollen einen Roman schreiben, haben aber das Gefühl, keine Zeit dafür zu haben? In den meisten Fällen ist es eine Frage der Prioritäten. Wir müssen nicht die Zeit zum Schreiben <em>haben</em>, sondern wir müssen sie uns <em>nehmen</em>. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Dem Schreiben Priorität einräumen</strong></h3>



<p>Die wichtigste Frage lautet: Wie wichtig ist mir das Schreiben und welchen Rang hat es in meinem Leben? Welche Motivation steckt dahinter? Wenn wir uns das vor Augen führen, fällt es leichter, dem Schreiben im Alltag mehr Zeit zu widmen. Ein erster sinnvoller Schritt ist es dann, feste Termine für das Schreiben einzuplanen, ähnlich wie bei anderen Hobbys. Wenn Sie jeden Montagabend Tennis spielen, nehmen Sie sich zu der Zeit wahrscheinlich auch selten etwas anderes vor – und ähnlich dürfen Sie es mit dem Schreiben handhaben. Auch wenn es ein flexibles Hobby ist, helfen feste Zeiten dabei, Regelmäßigkeit zu etablieren. Tragen Sie die Zeiten ruhig in den Kalender ein, um mehr Verbindlichkeit zu schaffen, und nehmen Sie sich gezielt nichts anderes in diesen Zeiträumen vor.</p>



<p>Es kann helfen, anderen von diesen Schreibzeiten zu erzählen. Nicht nur, damit Ihre Freunde wissen, dass Sie künftig dienstagabends keine Zeit mehr haben, sondern auch, weil es dem Ganzen noch mehr Verbindlichkeit gibt. Wenn andere Sie mittwochs immer fragen, wie es am Vortag mit dem Schreiben lief, möchten Sie eine gute Antwort liefern können und haben am Dienstag einen weiteren Antrieb, um sich wirklich an den Schreibtisch zu setzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Routine hilft</strong></h3>



<p>Hilfreich ist es auch, eine Schreibroutine zu entwickeln. Wenn wir uns jedes Mal aufs Neue fragen, ob wir jetzt schreiben sollen, ist es leichter, Ausreden zu finden: Ich bin noch müde, ich muss den Abwasch machen, gleich muss ich sowieso los. Aber wenn wir jeden Morgen um sechs Uhr schreiben, schalten wir irgendwann auf Autopilot und setzen uns an den Schreibtisch, ohne es zu hinterfragen. Dann schreiben wir auch, wenn wir gerade nicht motiviert sind oder uns in einer besonders stressigen Phase befinden.</p>



<p>Am besten versuchen Sie, in diesen Schreibphasen den inneren Kritiker auszuschalten. Konzentrieren Sie sich einfach aufs Schreiben. Der Text muss nicht perfekt sein, sondern es ist wichtig, dass überhaupt etwas auf dem Papier landet. Überarbeiten können Sie den Text später immer noch und je besser wir unseren Perfektionismus unterdrücken, desto eher fließen die Worte aus uns heraus und desto schneller kommen wir voran.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Jeden Freiraum nutzen</strong></h3>



<p>Im Alltag gibt viele kleine Zeiträume, die wir ungenutzt lassen und über die wir uns sonst häufig ärgern. Das kann zum Beispiel die Wartezeit beim Arzt oder an der Bahnhaltestelle sein. Wenn wir immer etwas zum Schreiben dabeihaben, können wir diese Zeit aber produktiv nutzen und in etwas Positives verwandeln. Das können klassisch Block und Stift, aber auch der Laptop oder einfach nur das Handy sein. Wer nicht gerade an Reiseübelkeit leidet, kann auch gut in der Bahn schreiben, was sich besonders für Pendler anbietet, um täglich Zeit zum Schreiben zu finden. Wer mit dem Auto pendelt, hat diese Option natürlich nicht. Dann kann man die Zeit aber zumindest nutzen, um sich Gedanken über die Geschichte zu machen. Wenn Sie schon genau wissen, wie die nächste Szene ablaufen soll oder sogar schon gute Formulierungen im Kopf haben, wird Ihnen das Schreiben umso leichter von der Hand gehen, wenn Sie später dazu kommen, und Sie müssen entsprechend weniger Zeit einplanen.</p>



<p>Ansonsten können wir auch bewusst Zeiträume freischaufeln und uns fragen, wo wir Prioritäten anders setzen können. In der Mittagspause essen Sie nie mehr als einen kleinen Snack und die restliche Zeit verbringen Sie mit belanglosen Gesprächen? Vielleicht reicht auch eine halbe oder Viertelstunde zum Austausch und die restliche Zeit verbringen Sie künftig mit dem Schreiben. Oder versacken Sie abends stundenlang vor dem Fernseher? Dann könnten Sie nur noch eine Folge der Lieblingsserie schauen und davor oder danach noch etwas schreiben. Machen Sie kleine Zeitfresser im Alltag aus. Das kann zum Beispiel die Zeit sein, in der Sie am Handy scrollen, obwohl es eigentlich keine spannenden Neuigkeiten gibt. Öffnen Sie künftig lieber die Notizen-App und tippen Sie ein paar Wörter.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zwischenziele setzen</strong></h3>



<p>Hunderte Seiten oder zehntausende Wörter zu schreiben kann schnell wie ein unmögliches Unterfangen wirken. Fünf Seiten oder tausend Wörter klingen im Vergleich schon viel schaffbarer, oder? Kleine Zwischenziele können dabei helfen, die Motivation aufrechtzuerhalten. Ein klassisches Vorgehen Schritt für Schritt also.</p>



<p>In meiner Zusammenarbeit mit Autor:innen habe ich immer wieder festgestellt, dass solche Ziele dabei helfen, weiterzukommen. Wichtig ist, ein realistisches Maß zu finden – und es bei Bedarf anzupassen, wenn zum Beispiel andere Verpflichtungen oder die eigene Gesundheit es erfordern. Nach und nach kommt man dann auch dem eigentlichen Ziel näher, ein ganzes Buchmanuskript zu schreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Auch Kleinvieh macht Mist</strong></h3>



<p>Ob wir lange am Stück oder mehrmals über den Tag verteilt schreiben, ist eine Frage der Arbeitspräferenzen. Den einen fällt es leichter, sich einmal am Tag für eine Stunde hinzusetzen und zu schreiben, statt sich immer wieder aufs Neue aufraffen zu müssen. Anderen geht bei so einem langen Zeitraum die Puste aus. Sie legen lieber mehrere kleine Intervalle von zehn bis fünfzehn Minuten ein, in denen Sie dann wirklich fokussiert arbeiten. Grundsätzlich hat aber schon der letzte Absatz gezeigt, dass Sie nicht nur nach großen Zeitblöcken Ausschau halten sollen. Denn manchmal lassen sich diese nur schwer in den Alltag etablieren. Der Gedanke, eine ganze Stunde früher aufzustehen, kostet Überwindung. Zehn oder fünfzehn Minuten früher aufzustehen, klingt machbarer und auch in so kurzen Zeitabschnitten kann man einiges geschafft bekommen, gerade wenn es gelingt, über den Tag hinweg mehrere solcher Schreibintervalle einzuschieben.</p>



<p>Wichtig ist, dass Sie die Zeit, die Sie zum Schreiben haben, effektiv nutzen. Gerade bei kurzen Zeiträumen ist es wichtig, schnell in die Geschichte einzusteigen und direkt loszuschreiben, ohne viel nachzudenken. Denn wenn wir von unserer fünfzehnminütigen Schreibzeit erst mal fünf Minuten damit verbringen, in die Geschichte zu finden, kommen wir nicht gut voran. Das lässt sich aber trainieren und wenn man lange genug am Ball bleibt, stellt sich irgendwann die Gewohnheit ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die perfekte Zeit zum Schreiben</strong></h3>



<p>Gleich vorweg: <em>Die</em> perfekte Zeit zum Schreiben gibt es nicht. Wer auf den Moment wartet, in dem er oder sie viel Zeit hat und hochmotiviert und inspiriert ist, kann wahrscheinlich lange warten. Trotzdem gibt es Zeiten, zu denen wir tendenziell kreativer und motivierter sind als zu anderen. Das sind bei jedem Menschen andere Zeiten. Die einen sind gleich nach dem Aufstehen produktiv; andere müssen erst langsam in Schwung kommen und laufen später zu Hochtouren auf, während wieder andere in einem Nachmittagstief versinken. Vielleicht kennen Sie Ihre produktiven Zeiten bereits. Ansonsten können Sie sich in den nächsten Tagen genauer beobachten und analysieren, zu welcher Zeit Ihnen Aufgaben besonders leicht von der Hand gehen und zu welcher Sie sich am liebsten auf die Couch legen und ein Nickerchen machen würden. Das hilft dann bei der Planung der Tagesstruktur.</p>



<p>Leider ist es im Alltag aber so, dass wir uns nicht immer nach unseren persönlichen Hochs und Tiefs richten können. Nur die wenigsten können vom Schreiben leben, die meisten gehen einem anderen Job nach. Dann muss man noch Dinge im Haushalt erledigen und will sich um Freunde und Familie kümmern. Das Schreiben muss drumherum arrangiert werden. Wer morgens sowieso schon gegen fünf Uhr aufstehen muss, um zur Arbeit zu kommen, hat wahrscheinlich wenig Lust, sich noch eine Stunde früher aus dem Bett zu quälen. Schauen Sie also individuell, welche Zeiten sich im eigenen Alltag besonders gut zum Schreiben anbieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p>Wenn Sie mehr Zeit zum Schreiben finden wollen, können Sie sich zunächst einen Überblick über Ihren Alltag verschaffen und gezielt überlegen, wo sich das Schreiben unterbringen lässt. Machen Sie sich aber nicht fertig, wenn Sie an manchen Tagen oder sogar wochenlang doch nicht viel schreiben. Manchmal kommt es im Leben anders als geplant – und das ist okay. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Denn nur weil Sie in der einen Woche nicht zum Schreiben kamen, heißt das nicht, dass Sie es in der nächsten gar nicht erst versuchen müssen. Am wichtigsten ist es, langfristig am Ball zu bleiben und bei all dem nicht die Freude zu verlieren. Behalten Sie immer im Hinterkopf: Auch Kleinvieh macht Mist. Selbst wenn Sie täglich „nur“ hundert Wörter schreiben, kommt über einen längeren Zeitraum ordentlich was zusammen. Viel mehr, als wenn Sie nie anfangen, weil Sie noch auf den perfekten Zeitpunkt warten. Nutzen Sie die Zeit, die Sie jetzt haben!</p>
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		<title>Fünf Tipps für einen fesselnden Romaneinstieg</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/fuenf-tipps-fuer-einen-fesselnden-romaneinstieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2023 05:57:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schreibe ich den Einstieg in meinen Roman so, dass er nicht zur Seite gelegt wird? Erfahren Sie, wie Sie Ihre Leser:innen von Anfang an begeistern und zum Weiterlesen animieren können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein guter Einstieg in einen Roman ist der Schlüssel zum Erfolg. Er bietet die erste Gelegenheit, Ihre Leser:innen zu fesseln und sie davon zu überzeugen, weiterzulesen. Hier sind fünf Tipps, wie Sie einen spannenden Romaneinstieg gestalten können:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Starten Sie mit einer Aufmerksamkeit erregenden Szene</h3>



<p>Beginnen Sie mit einer Szene, die sofort das Interesse der Leser:innen weckt. Ein Beispiel für einen packenden ersten Satz könnte sein: »Wenn man lebendig begraben wird, gehen einem die seltsamsten Dinge durch den Kopf.« Mit einer solchen Aussage wird die Neugierde geweckt und Leser:innen wollen wissen, wie die Protagonistin in diese Lage geraten ist und ob sie entkommen kann. Je ungewöhnlicher das Szenario Ihres Romans ist, desto wirkungsvoller kann ein solcher Einstieg sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Beginnen Sie mitten im Geschehen</h3>



<p>Werfen Sie Ihre Leser:innen direkt ins Geschehen, ohne lange Einleitungen. Ein Beispiel für einen in medias res Einstieg könnte lauten: »Er konnte die Polizeisirenen schon hören und versuchte verzweifelt, einen Ausweg aus der Sackgasse zu finden.« Mit diesem schnellen Einstieg wird die Handlung sofort in Bewegung gesetzt. Man erkennt beim Lesen, dass die Person in einer schwierigen Lage ist und offensichtlich nicht auf die Polizei treffen will.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Führen Sie Ihre Charaktere ein</h3>



<p>Präsentieren Sie Ihre Protagonist:innen in einer Szene, die ihre Persönlichkeit und ihre Ziele vermittelt. Ein Beispiel hierfür wäre: »Anna schmunzelte in sich hinein und strich vorsichtig über den alten Ledereinband. Jahrelang hatte sie auf diesen Tag gewartet. Wenn sie das Buch jetzt aufschlug, gab es keinen Weg mehr zurück.« Beschreiben Sie die Charaktere durch ihre Handlungen – das lässt sie lebendig wirken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Vermeiden Sie zu lange Einleitungen</h3>



<p>Halten Sie den Anfang knapp und vermeiden Sie ausführliche Beschreibungen. Ein Beispiel für einen prägnanten Einstieg könnte sein: »Das Blut auf dem Messer war noch frisch, als Detective Johnson den Tatort erreichte.« Mit diesem Satz beginnt die Handlung sofort, ohne dass lange Beschreibungen oder Hintergrundinformationen notwendig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Stellen Sie eine Frage</h3>



<p>Starten Sie mit einer Frage, um das Interesse der Leser:innen zu wecken. Ein Beispiel könnte sein: »Warum hatte sie das getan?« Diese Frage weckt Neugierde und motiviert die Leser:innen dazu, weiterzulesen, um die Antwort zu erfahren. Eine andere Möglichkeit wäre: »Wie war sie in diese Situation geraten?« Diese Frage erzeugt Spannung und regt zum Weiterlesen an, um mehr über die Hintergründe zu erfahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sind Sie unsicher, ob Ihr Einstieg funktioniert?</h3>



<p>Wenn Sie Feedback zu Ihrem Romaneinstieg von einem erfahrenen Lektor wünschen, <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/#kontakt">schreiben Sie mir.</a></p>
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		<item>
		<title>Drei Word-Shortcuts, die richtig Zeit sparen</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/drei-word-shortcuts-die-richtig-zeit-sparen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einigen Tastenkombinationen wird das Arbeiten in Microsoft Word deutlich einfacher und schneller. Hier kommen ein paar Tipps aus dem Lektoratsalltag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/drei-word-shortcuts-die-richtig-zeit-sparen/">Drei Word-Shortcuts, die richtig Zeit sparen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Einfach Großschreibungsfehler korrigieren: Shift+F3</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Mit Shift+F3 lässt sich zwischen drei verschiedenen Varianten eines Wortes wechseln.</p>



<p>So wird aus „wort“ erst „Wort“ und dann „WORT“ – ein weiteres Mal Shift+F3 sorgt wieder für Kleinschreibung. Auf diese Weise lassen sich Großschreibungsfehler schnell ausbessern. Dafür muss man übrigens das betreffende Wort nicht markieren – es reicht, wenn die Einfügemarke (der blinkende vertikale Strich) sich irgendwo im Wort befindet oder daran grenzt. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn man beim Schreiben am Ende des Wortes merkt, dass man es eigentlich groß (oder klein) schreiben wollte. Shift+F3 ist in dem Fall schneller, als zum Beginn des Worts zurückzukehren und den ersten Buchstaben zu löschen und zu ersetzen.</p>



<p>Das funktioniert auch, wenn man mehrere Wörter markiert. Praktisch zum Beispiel, um eine ganze Überschrift in Großbuchstaben umzuwandeln. &nbsp;</p>



<p><strong>Achtung:</strong> Verändert man mit diesem Shortcut die Groß- oder Kleinschreibung eines Wortes, wird dies trotz aktivierter Änderungsnachverfolgung nicht als Änderung markiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Teile des Dokuments markieren: Strg+shift+Pos1 bzw. Strg+shift+Ende</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie wollen beispielsweise die ersten 30 Seiten Ihres Manuskripts als Leseprobe in eine separate Worddatei kopieren? Mit einem Doppelklick auf einzelne Wörter lassen sich diese komfortabel auswählen und ein Dreifachklick markiert den ganzen Absatz – doch wie schaffen Sie es, die ersten 30 Seiten auszuwählen?</p>



<p>Mit Strg+shift+Pos1 wird sämtlicher Text im Dokument markiert, der vor der aktuellen Stelle liegt, mit Strg+shift+Ende alles dahinter.</p>



<p>Was heißt das für unser konkretes Beispiel? Klicken Sie einfach ans Ende des letzten Kapitels oder der letzten Seite, die Sie noch mitkopieren möchten und drücken Sie dann Strg+shift+Pos1. Jetzt noch kopieren (Strg+C), neue Datei öffnen (Strg+N) und dort einfügen (Strg+V) – fertig.</p>



<p><strong>Übrigens:</strong> Mit gedrückter Shift-Taste und den Pfeiltasten lassen sich einzelne zusammenhängende Zeichen präzise auswählen, in Kombination mit Strg sogar ganze Wörter. Das vereinfacht den Prozess ungemein – Word neigt gerne dazu, beim Auswählen mit der Maus ganze Wörter bis zum nächsten Leerzeichen vorzuschlagen. Mit Strg+Shift und den Pfeiltasten oben/unten kann man auch von der gewählten Stelle zum Absatzanfang oder -ende springen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schritte wiederholen: Strg+Y</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Wer mehrere Textstellen gleich gestalten möchte, dem ist mit diesem Shortcut geholfen. Möchte man beispielweise mehrere Stellen im Text <em>kursiv</em> <em>setzen</em>, braucht man nicht immer zum selben Shortcut zu greifen (hier wäre das Strg+shift+K für kursiv), sondern kann mit dem deutlich bequemeren Strg+Y die letzte Änderung wiederholen.</p>



<p><strong>Achtung:</strong> Der Shortcut wiederholt immer den letzten Tastenanschlag. Würde man in der Zwischenzeit ein Zeichen löschen, würde Strg+Y das Löschen anstatt der Kursivsetzung wiederholen.</p>



<p>Zu guter Letzt: Nicht vergessen, das Dokument regelmäßig mit Strg+S zu speichern!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/06/Word-Shortcuts_Zusammenfassung1-1024x724.png" alt="" class="wp-image-19384" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/06/Word-Shortcuts_Zusammenfassung1-1024x724.png 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/06/Word-Shortcuts_Zusammenfassung1-300x212.png 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/06/Word-Shortcuts_Zusammenfassung1-150x106.png 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/06/Word-Shortcuts_Zusammenfassung1-768x543.png 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/06/Word-Shortcuts_Zusammenfassung1-1536x1086.png 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/06/Word-Shortcuts_Zusammenfassung1.png 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/drei-word-shortcuts-die-richtig-zeit-sparen/">Drei Word-Shortcuts, die richtig Zeit sparen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Manuskriptfeedback – professionelle Unterstützung für Ihren Text</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/das-manuskriptfeedback-professionelle-unterstuetzung-fuer-ihren-text/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-kanut-kirches.de/?p=18940</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man hat etwas geschrieben und fragt sich: „Taugt das was?“ An diesem Punkt ist es ratsam, sich professionelle Unterstützung zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/das-manuskriptfeedback-professionelle-unterstuetzung-fuer-ihren-text/">Das Manuskriptfeedback – professionelle Unterstützung für Ihren Text</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schreibende kennen diese Situation: Man hat etwas geschrieben und fragt sich: „Taugt das was?“ Die Motivation für einen weiteren Überarbeitungsdurchgang fehlt – die Unsicherheiten führen zu Hemmungen und Grübeleien, ob das alles in eine erfolgsversprechende Richtung geht. Manchmal kommt dann noch das nagende Gefühl, dass irgendetwas im Manuskript hakt, ohne, dass man es genau benennen könnte. Funktioniert die Spannungskurve? Wirken die Charaktere authentisch, lebendig? Will meinen Text jemand lesen?</p>



<p>An diesem Punkt ist es ratsam, sich professionelle Unterstützung zu sichern. So finden Sie heraus, welche Schritte Sie als Nächstes angehen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorbereitungen und Ablauf</strong></h3>



<p>Schicken Sie mir die ersten Seiten des Manuskripts<strong> </strong>sowie ein Exposé oder eine Plotübersicht, falls vorhanden. Damit kann ich mir ein Bild von den Zusammenhängen machen. Dazu notieren Sie, was Ihnen besonders am Herzen liegt und zu welchen Punkten Sie sich insbesondere Unterstützung wünschen.</p>



<p>Sie erhalten konkrete Vorschläge je nach Text und Bedarf. Je nachdem, welche Fragen Sie vorher geäußert haben, gehe ich auf diese Aspekte gesondert ein. Das kann sich darauf beziehen, wie Sie Ihr Konzept anpassen können, um eine runde Handlung mit rotem Faden zu erhalten oder aus stilistischen Hinweisen bestehen, um zum Beispiel möglichst zielgruppengerecht zu schreiben. Vielleicht muss eine solche Zielgruppe aber auch erst definiert werden – oder Sie schreiben einfach für sich und Ihre Familie. Jeder Text ist individuell, daher ergeben sich ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Ich liefere Ihnen ehrliche Hinweise, wie Sie weiter vorgehen können.</p>



<p>Je nachdem, was zielführender ist, konzentriere ich mich darauf, schriftliches Feedback zu geben oder ich versehe die ersten Seiten Ihres Manuskripts mit Anmerkungen, die Ihnen Ansatzpunkte liefern, wie Sie noch mehr aus Ihren Ideen herausholen können.&nbsp;Die Menge der auf diese Weise bearbeiteten Seiten variiert je nach Anzahl der Anknüpfungspunkte.</p>



<p>Sie bekommen von mir dann eine PDF-Datei mit schriftlichem Feedback.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zwei Grundsätze</strong></h3>



<p>Mir sind beim Manuskriptfeedback zwei Dinge wichtig:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Ehrlichkeit. Auch wenn es schmerzt – Sie bekommen ehrliches Feedback. Es hilft Ihnen nicht, wenn ich Ihnen wohlwollend auf die Schulter klopfe, obwohl ich beispielsweise Zweifel an der Marktgängigkeit Ihres Projekts hege.</li><li> Die Entscheidung bleibt Ihre. Ich habe weder eine Glaskugel noch kenne ich jede Nische des Buchmarkts oder kann dessen zukünftige Entwicklung vorhersehen. Das heißt: Selbstverständlich kann ich mit meiner Einschätzung falsch liegen. Nehmen Sie mein Feedback an, aber setzen Sie sich auch gern über meine Empfehlungen hinweg, wenn Sie davon überzeugt sind. Ich werde es Ihnen garantiert nicht übelnehmen.</li></ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Weg ist immer unterschiedlich</strong></h3>



<p>Im Laufe der Jahre habe ich vielen Autor:innen zu zahlreichen Schreibprojekten Feedback gegeben. Wie es danach weiterging, sah ganz unterschiedlich aus. Bei manchen schloss sich ein Lektorat des gesamten Manuskripts an, eine eigene Überarbeitung oder eine komplette Neuausrichtung des Texts. Bei anderen war der nächste Schritt die Erarbeitung eines Exposés, um dann eine Literaturagentur und schließlich einen Verlag zu finden, während wieder andere ihr Buch als Selfpublisher realisierten. Dazu kamen einzelne Schreibende, die ihr Projekt zurück in die Schublade packten, um sich einer anderen Aufgabe zu widmen, oder die sich entschlossen, lediglich eine Handvoll Exemplare ihres biografischen Texts für ihre Familie drucken zu lassen.</p>



<p>Der Weg kann also gänzlich unterschiedlich aussehen. Entscheidend ist, dass Sie ihn gehen.</p>



<p>Sie möchten Feedback zu Ihrem Schreibprojekt? Schreiben Sie mir über das <a href="http://www.lektorat-kanut-kirches.de/#kontakt">Kontaktformular</a>. Ich freue mich auf Ihren Text!</p>
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		<title>Schreibblockade – Was tun?</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/schreibblockade-was-tun-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Früher oder später erwischt sie fast jeden mal: die Schreibblockade. Was kann die Ursache dahinter sein und wie kann ich vorgehen, um die Blockade zu überwinden?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gibt es die berühmt-berüchtigte Schreibblockade überhaupt? Oder sollte man das Schreiben als Job sehen? Ein Anstreicher hat schließlich auch keine Streichblockade, höchstens mal keine Lust auf seine Tätigkeit. Wenn es also mal nicht fließt, muss man es sich erarbeiten – zum Beispiel durch Recherche oder Schreibübungen. Ist das wirklich so einfach? Beim Schreiben geistert oft der Begriff Kunst durch den Raum. Wenn einen die Muse nicht küsst, kommt auch nichts Erleuchtetes aufs Papier – oder so ähnlich. Darüber könnte man lange diskutieren, doch das bringt Sie nicht weiter, wenn Sie schreiben wollen oder gar müssen, es aber nicht gelingen will.</p>



<p>Was also tun, wenn Sie die Schreibblockade – oder wie auch immer man es bezeichnet – erwischt, Sie vor dem Laptop oder vor einem Notizbuch sitzen und partout keine Sätze formulieren können?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ursache der Blockade herausfinden</strong></h4>



<p>Als Erstes sollten Sie herausfinden, was die Ursache der Blockade ist. Grob lassen sich dafür zwei Kategorien unterscheiden: mentale und schreibtechnische Gründe. In beiden Fällen hilft es, erst mal einen Schritt zurückzugehen und die Arbeit am Manuskript zu pausieren. Stattdessen setzen Sie sich mit dem eigentlichen Problem auseinander.</p>



<p>Wenn es psychisch bedingt ist, sorgen Sie für sich und versuchen, gegen die Stressfaktoren, die Sie blockieren, vorzugehen. Wenn es hauptsächlich ein Motivationsproblem ist oder Sie Selbstzweifel haben, kann es helfen, mit anderen zu sprechen, oder wenn Sie sich noch einmal bewusst machen, warum Sie genau diese Geschichte erzählen wollen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Schreibtechnische Gründe</strong></h4>



<p>Doch oft gibt es auch konkrete schreibtechnische Gründe für die Blockade. Wenn Sie an einem Roman schreiben, können das zum Beispiel Folgende sein: Ist Ihnen noch nicht klar, wohin sich der Plot entwickelt? Überzeugt Sie ein Charakter oder gar der gesamte Handlungsverlauf nicht so recht? Fehlt irgendetwas? Sind Sie nicht sicher, wie der nächste Dialog ablaufen soll?</p>



<p>Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf Sie zutreffen, lohnt es sich, den Schreibprozess bewusst zu unterbrechen, um möglichen Problemen auf den Grund zu gehen. Ein erster Schritt kann Input in Form eines Fachbuchs oder Artikels zum betreffenden Thema sein. So erhalten Sie neue Impulse für Ihren Text. Oder Sie nehmen ein Autorencoaching in Anspruch, beispielsweise, um genau herauszufinden, wieso der Plot nicht funktioniert oder wieso Ihr Protagonist nicht lebendig wirkt. Ein Autorencoach kann mit dem professionellen Blick von außen logische Schwachstellen oft besser identifizieren als ein Autor oder eine Autorin selbst. Die Erklärung dafür ist einfach: Schreibende haben meist eine Menge Hintergrundinformationen im Kopf, durch die bestimmte Handlungsabläufe Sinn ergeben. Nicht immer landen diese Informationen aber verständlich im Text. Der Autorencoach übernimmt hier also die Rolle der Leser – und betrachtet darüber hinaus den Text mit fachkundigem Auge.</p>



<p>Und die Schreibblockade? Verflüchtigt sich oft, wenn neue Ansätze da sind, anhand derer am Text gearbeitet werden kann. Probieren Sie’s aus!</p>



<p><a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/#kontakt">Sie haben Fragen? Schreiben Sie mir gern!</a></p>
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		<title>Tipps für ein sauberes Manuskript: doppelte Leerzeichen</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/tipps-fuer-ein-sauberes-manuskript-doppelte-leerzeichen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schnell passiert: Man drückt die Leertaste zweimal, weil man kurz überlegt oder abgelenkt wird, bevor man den Satz weiterschreibt. Ein einfacher Tipp gegen das doppelt gemoppelte Satzzeichen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ihr Text ist fertig, die letzte Zeile selbst überarbeitet und endlich kann das Manuskript an die Lektorin oder den Lektor Ihres Vertrauens verschickt werden. Bevor Sie das tun, nehmen Sie sich die Zeit, kurz innezuhalten. Wenn Sie ein paar Tipps beachten und somit gängige Fehler vermeiden, bleibt im Lektorat mehr Ruhe für die wichtigen Aspekte, wie zum Beispiel Stil und Logik. Ein verbreiteter Fehler, der spätestens beim Buchsatz stört, ist das doppelte Leerzeichen.</p>



<p>Es ist schnell passiert: Man drückt die Leertaste zweimal, weil man kurz überlegt oder abgelenkt wird, bevor man den Satz weiterschreibt. Oder man löscht einen Abschnitt, fügt etwas Neues ein und merkt nicht, dass zwei Leerzeichen hintereinanderstehen. Gerade wenn Sie Ihr Manuskript im Blocksatz formatiert haben, ist es nicht immer möglich, doppelte Leerzeichen zu erkennen. (Nicht nur deshalb: Verwenden Sie besser den linksbündigen „Flattersatz“ – dieser ist in Word standardmäßig eingestellt.)</p>



<p>Prüfen Sie Ihr Manuskript auf doppelte Leerzeichen. Zum Beispiel mithilfe der Suchen-&amp;-Ersetzen-Funktion in Word (Shortcut: Strg + H): Geben Sie im Feld „Suchen nach“ zwei Leerzeichen hintereinander und im Feld „Ersetzen durch“ ein einzelnes Leerzeichen ein. Jetzt können Sie entweder manuell jeden Fall prüfen und ersetzen oder die Änderung automatisch im gesamten Dokument durchführen lassen.</p>



<p><strong>Zusätzlicher Tipp:</strong>&nbsp;Wenn Sie dabei ganz klar sehen wollen, wie viele Leerzeichen sich tatsächlich an einer Stelle befinden, aktivieren Sie die Anzeige von Absatzmarken und Formatierungssymbolen (Strg + *). Mit dieser Tastenkombination können Sie die Symbole auch wieder ausblenden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="570" height="229" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2021/11/Suchenundersetzen_Word.png" alt="" class="wp-image-18932" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2021/11/Suchenundersetzen_Word.png 570w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2021/11/Suchenundersetzen_Word-300x121.png 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2021/11/Suchenundersetzen_Word-150x60.png 150w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /><figcaption>Das  „Suchen und Ersetzen“-Feld (Strg + H) in Word.</figcaption></figure>



<p>Auch mithilfe der integrierten Dokumentprüfung von Word lassen sich die doppelten Leerzeichen entfernen – im Zuge der Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Standardmäßig werden darin doppelte Leerzeichen zwischen Wörtern angezeigt. Ob die Option aktiviert ist, können Sie einfach unter „Datei &#8211;&gt; Optionen &#8211;&gt; Dokumentprüfung“ nachschauen. Dort klicken Sie auf „Einstellungen“ und prüfen, ob ein Häkchen bei „Leerzeichen zwischen Wörtern“ gesetzt wurde.</p>



<p><strong>Achtung</strong>: Wenn Sie Einzüge oder sonstige Formatierungen im Dokument mithilfe der Leertaste gestaltet haben, lassen Sie die Finger von der oben beschriebenen Methode – und holen Sie sich Unterstützung für Ihr Manuskript. Für Formatierungen sind Leerzeichen ungeeignet.</p>
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		<title>Sieben Tipps für bessere Texte</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/sieben-tipps-fuer-bessere-texte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kann ich meine Leserschaft begeistern? Ihr Interesse wecken und sie bei der Stange halten? Die folgenden sieben Tipps bieten erste Anstöße, damit Sie in Zukunft mehr aus Ihren Texten herausholen können – ganz egal, ob es sich um einen Roman, einen Fachartikel oder einen Werbetext handelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/sieben-tipps-fuer-bessere-texte/">Sieben Tipps für bessere Texte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2020/04/Tipps-f%C3%BCr-bessere-Texte-1024x724.png" alt="Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Tipps-für-bessere-Texte-1024x724.png"/></figure>



<p>Sprache hat Macht. Je nachdem, wie wir unsere Texte formulieren, entfalten sie eine ganz andere Wirkung. Sie können Interesse wecken oder langweilen, Emotionen hervorrufen oder Informationen vermitteln. Manche Texte sind leicht verständlich, andere kompliziert geschrieben. Mal vergeht das Lesen wie im Flug, mal zieht es sich wie ein Kaugummi. Wie kann ich meine Leserschaft begeistern? Ihr Interesse wecken und sie bei der Stange halten? Die folgenden sieben Tipps bieten erste Anstöße, damit Sie in Zukunft mehr aus Ihren Texten herausholen können – ganz egal, ob es sich um einen Roman, einen Fachartikel oder einen Werbetext handelt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Aktiv schreiben</strong></h4>



<p>Wer die Menschen mit seinen Texten begeistern will, sollte auf aktive statt passive Verbkonstruktionen setzen. Statt „Es wurde windig“ bietet sich eine Formulierung wie „Starker Wind zog auf“ an. Außerdem sollten Handlungsabläufe möglichst direkt beschrieben werden. Häufig neigen wir dazu, Sätze mit Formulierungen wie „Er begann, sich auf den Weg zu machen“ einzuleiten. Stattdessen kann der Satz aber auch gleich „Er machte sich auf den Weg“ lauten. Dass die Tätigkeit erst damit beginnt, wird im Kontext klar, aber auf diese Weise wirkt es direkter und bringt die Leser*innen näher an das Geschehen heran. Je unmittelbarer eine Beschreibung erfolgt, desto wirkungsvoller ist sie.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Zeigen statt beschreiben</strong></h4>



<p>Es ist wichtig, Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen, um eine Atmosphäre zu kreieren und den Text lebendiger wirken zu lassen. Das gilt nicht nur für Romane, sondern genauso für Sachtexte. Auch hier sollte möglichst anschaulich beschrieben werden, wobei in diesem Fall gut mit Beispielen gearbeitet werden kann. Bei Romanen ist es wichtig, die Handlung und Gefühle der Charaktere nicht nur zu beschreiben, sondern indirekt zu zeigen, was sie empfinden und welche Stimmung herrscht. „Lena war kalt und um sie herum war alles still“ liest sich anders als eine Beschreibung wie: „Lena zog ihren Schal noch enger und vergrub die Hände tief in den Manteltaschen. Ihre Zähne klapperten trotzdem leise in der Stille der Nacht.“ Im zweiten Beispiel wird nicht nur behauptet, dass es kalt und ruhig ist, sondern es wird nachempfindbar gemacht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Abwechslungsreich schreiben</strong></h4>



<p>Um Abwechslung in den Text zu bringen, kann es helfen, Synonyme für häufig auftretende Wörter zu verwenden. Anstatt jedes Mal „der Hund“ zu schreiben, könnte er auch mal „der Pudel“, „der pelzige Freund“ oder einfach „Theo“ genannt werden. Damit sollte man es aber nicht übertreiben. Wenn in jedem zweiten Satz ein neues Synonym auftaucht, wirkt das schnell künstlich und fällt beim Lesen negativer auf als eine gelegentliche Begriffswiederholung.</p>



<p>Auch unterschiedliche Satzanfänge und Satzlängen können für Abwechslung sorgen. Mal gibt es eine Reihe an verschachtelten Sätzen, dann folgt wieder ein simpler Fünf-Wort-Satz. Dadurch entsteht ein gewisser Rhythmus, durch den sich der Text besser und flüssiger lesen lässt und der die Aufmerksamkeit der Leser*innen erhöht. Hier ist es ähnlich wie bei der Musik: Ein Lied mit einer abwechslungsreichen Melodie ist interessanter als ein monotoner Gleichklang, der schnell langweilt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>4. An die Sprache der Zielgruppe anpassen</strong></h4>



<p>Jeder hat seinen eigenen Schreibstil und es ist gut und wichtig, seinen eigenen Ton zu finden und die eigenen Texte damit unverwechselbar zu machen. Dennoch sollte die Sprache immer ein Stück weit an die Zielgruppe angepasst werden. In einem Kinderbuch sind eine andere Tonalität und Wortwahl angebracht als in einem Thriller für Erwachsene. Wer einen Fachtext an Profis richtet, greift auf ein anderes Vokabular zurück als bei einem Einführungsartikel für Laien. Um die richtigen Wörter und Formulierungen zu finden, sollte vorab die Frage gestellt werden: An wen richtet sich mein Text? Je klarer die Zielgruppe definiert ist, desto besser kann der Text darauf ausgelegt werden und später seine gewünschte Wirkung entfalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>5. Füllwörter vermeiden</strong></h4>



<p>Beim alltäglichen Sprechen füllen wir unsere Sätze mit reichlich Wörtern an. Auch beim Schreiben fließen Füllwörter wie „einfach“, „richtig“ oder „irgendwie“ in den Text ein. Was bei einer WhatsApp-Nachricht oder unverbindlichen E-Mails in Ordnung ist, liest sich in Romanen oder Texten im professionellen Umfeld weniger schön. Das gilt auch für Adverbien wie „sehr“, die eine Steigerung betonen sollen. Oftmals haben sie in Texten aber einen gegenteiligen Effekt und schwächen die Wirkung ab, da die Formulierung dadurch länger und weniger direkt klingt.</p>



<p>Was als Füllwort zu werten ist, lässt sich aber gar nicht so pauschal sagen, denn auch Wörter wie die oben aufgeführten Beispiele haben eine Bedeutung und können ihre Berechtigung im Text haben. Hier kommt es immer auf den Kontext an. Aber dass der folgende Satz auch mit ein oder zwei Wörtern weniger auskommen würde, lässt sich kaum bestreiten: „Übrigens war der Tag heute irgendwie einfach richtig schön.“ Auf diese Weise versuchen wir, Aussagen abzuschwächen und weniger direkt und endgültig klingen zu lassen. Texte aber profitieren in der Regel von starken und direkten Aussagen. Hierfür hilft es, den Text einmal dahingehend zu prüfen, ob ein Wort wirklich einen Sinn erfüllt. Streichen Sie alles, was nicht benötigt wird.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>6. Kürzen</strong></h4>



<p>Manchmal sind es nicht nur einzelne Wörter, sondern ganze Sätze oder Textpassagen, die sich im Nachhinein als zu lang, zu umständlich oder schlicht irrelevant erweisen. Für den Schreibprozess ist es wichtig, erst mal alle Gedanken zu Papier zu bringen. Hinterher können Sie sich fragen: Ist diese Stelle wirklich relevant? Oder können Sie das mit weniger Worten sagen? Grundsätzlich ist es gut, sich so direkt und unkompliziert wie möglich auszudrücken. Floskeln und leere Worte dürfen gerne gestrichen werden. Manchmal fällt es schwer, sich von Teilen seines Textes zu trennen – man hat schließlich so viel Arbeit in die Textproduktion gesteckt. Aber es macht den Text besser.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>7. Text strukturieren</strong></h4>



<p>Egal, ob Anleitung, Roman oder wissenschaftlicher Aufsatz: Wer ständig von einem Thema zum nächsten springt, verliert die Aufmerksamkeit des Publikums. Der rote Faden ist das entscheidende Mittel, um die eigenen Gedanken verständlich zu vermitteln. Für die meisten Texte bietet sich dafür die klassische Aufteilung in Einleitung, Hauptteil und Schluss an. In Romanen werden zunächst die wichtigsten Figuren und das Setting vorgestellt und die Handlung wird eingeleitet. Ähnlich wird auch bei Artikeln oder Werbetexten das zentrale Thema vorgestellt und klargemacht, was vom Text erwartet werden darf. Es kann hilfreich sein, sich bereits vor dem Schreiben Gedanken über die Textstruktur zu machen, doch auch im Nachhinein kann durch Umstellungen einzelner Sätze und Passagen noch Ordnung ins Chaos gebracht werden.</p>



<p>Wichtig ist, dass es ein klares Ziel gibt, auf das die Erzählung oder der Bericht hinausläuft, und dieses sollte am Anfang klar gemacht werden. In einem Roman kann das ein zentrales Thema oder eine offene Frage sein, in einem Sachbuch eine zu erläuternde Tatsache. Wenn klar ist, wo der Text hinführt oder hinführen könnte, macht das neugierig und regt zum Weiterlesen an. Geben Sie Ihren Leser*innen also einen Grund dafür, die Lektüre nicht abzubrechen, sondern nehmen Sie sie an die Hand und führen Sie sie durch den Text.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipps sind keine Regeln</strong></h4>



<p>Das alles sind nur Empfehlungen und Denkanstöße, um Ihre Texte zukünftig lebendiger wirken zu lassen und besser lesbar zu machen. Die Tipps sind aber nicht als in Stein gemeißelte Regeln zu verstehen, sondern Sie dürfen in jedem individuellen Fall selbst entscheiden, was besser ist. Es ist nicht verboten, Passivformulierungen zu verwenden – manchmal klingt alles andere einfach nur umständlich und gestellt. Es ist nicht verboten, Wortwiederholungen im Text einzubauen – manchmal können Sie sogar als Stilmittel dienen. Außerdem sollten Sie sich durch diese Leitgedanken nicht zu sehr unter Druck setzen. Es kann hilfreich sein, die Tipps beim Schreiben im Hinterkopf zu behalten. Aber manchmal ist es auch gut, erst mal drauf loszuschreiben. Danach kann immer noch am Text gefeilt werden: Er wird gekürzt, ergänzt und umgeschrieben, bis Sie mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sind.</p>



<p>Sie haben Fragen rund ums Schreiben? Melden Sie sich gern über das <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/#kontakt">Kontaktformular</a>.</p>
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		<title>Wie werden Nebencharaktere lebendig?</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wie-werden-nebencharaktere-lebendig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-kanut-kirches.de/?p=18806</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interessante Charaktere lassen uns beim Lesen mitfiebern und machen eine Geschichte erst wirklich interessant. Wie kann ich also selbst lebendige Nebencharaktere für meinen Roman erschaffen?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir kennen das Gefühl alle: Eine Person in einer Geschichte gerät in eine aussichtslose Situation, möglicherweise ist sogar ihr Leben in Gefahr. Wir fiebern mit, flehen, dass der Person nichts passieren möge, dass sie aus ihrer misslichen Lage wieder herauskommt. Wenn das der Fall ist, hat der Autor oder die Autorin zuvor schon einiges richtig gemacht. Denn nur wenn uns ein Charakter in einer Geschichte nicht egal ist, kommt in einer solchen Situation Spannung auf.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Ich bin überzeugt, dass wir die Insassen eines Autos kennen müssen, bevor wir den Autounfall sehen.“ (Sol Stein: Über das Schreiben)</p></blockquote>



<p>So treffend beschreibt Sol Stein dieses Phänomen. Das gilt nicht nur für fiktionale Texte. Eine Schreckensmeldung aus den Nachrichten wirkt ganz anders, wenn man jemanden aus der betroffenen Region kennt. Genau das können Sie sich beim Schreiben zunutze machen. Und dafür brauchen Sie lebendige Charaktere.</p>



<p>Aber wie schaffen Sie es, Charaktere greifbar zu gestalten, authentisch wirken zu lassen? Beim Protagonisten mag das noch verhältnismäßig naheliegend sein, gerade bei Nebencharakteren gerät dieser Aspekt allerdings manchmal in Vergessenheit.</p>



<p>Fritz Gesing gibt in seinem Buch <em>Kreativ Schreiben</em> folgenden Schreibtipp: „Damit Nebenfiguren überhaupt in unser Bewusstsein treten und nicht sofort wieder ins Vergessen sinken, können manche ihrer Merkmale und Eigenschaften besonders auffällig sein, ja, wie bei Karikaturen überzeichnet werden. […] Wichtig ist, möglichst konkret und spezifisch zu sein, aber nichts an den Haaren herbeizuziehen.“</p>



<p>Es gibt viele unterschiedliche Wege, Nebencharaktere farbenfroh und lebensecht zu gestalten, zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Exzentrische Verhaltensweisen</li><li>Ein besonderer Gegenstand, den jemand bei sich trägt</li><li>Auffälliger Kleidungsstil</li><li>Ein besonderer Name</li><li>Sprecheigentümlichkeiten</li></ul>



<p>Gestalten Sie die Figuren möglichst mehrdimensional. Sie sollten sowohl Stärken als auch Schwächen haben. Außerdem sollte ihr Handeln nachvollziehbar sein. Machen Sie sich Gedanken darüber, warum die Figur so ist, wie sie ist, und was ihre Motivation ist. Nebenfiguren müssen zwar nicht so detailliert ausgearbeitet werden wie die Protagonist*innen, doch auch sie sollten authentisch wirken und nicht nur auf eine bestimme Weise handeln, weil es gerade für den Erzählverlauf nützlich ist.</p>



<p>Versuchen Sie daher, Klischees zu vermeiden. Charaktere werden gerade dann lebendig, wenn sie gängigen Vorstellungen widersprechen. Wenn das Mitglied der Rockerbande heimlich strickt, wenn die Yogalehrerin in ihrer Freizeit auf die Jagd geht. Aber wie Fritz Gesing richtig sagt: Zu weit hergeholt sollten die Ideen auch nicht sein, Nebencharaktere müssen in sich stimmig bleiben. Das heißt, man sollte ihnen ihr Verhalten abnehmen.</p>



<p><strong>Schreibtipp:</strong> Denken Sie an das letzte Buch, das Sie gelesen haben, oder den letzten Film, den Sie gesehen haben. Erscheint eine der Nebenfiguren auf Anhieb vor Ihrem inneren Auge? Und wenn ja: warum?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das passende Setting für den Roman</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/das-passende-setting-fuer-den-roman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibcoaching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-kanut-kirches.de/?p=18847</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer einen Roman schreibt, macht sich vorab Gedanken über die Handlung und die Figuren, aber das Setting wird von vielen eher stiefmütterlich behandelt. Dabei kommt auch dem Schauplatz eine große Bedeutung zu und er kann viel zur Wirkung des Romans beitragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/das-passende-setting-fuer-den-roman/">Das passende Setting für den Roman</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer einen Roman schreibt, macht sich vorab Gedanken über die Handlung und die Figuren, aber das Setting wird von vielen eher stiefmütterlich behandelt. Dabei kommt auch dem Schauplatz eine große Bedeutung zu und er kann viel zur Wirkung des Romans beitragen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist das Setting so wichtig?</strong></h4>



<p>Nicht immer muss genau festgelegt werden, wo ein Roman spielt. Manchmal bleibt der Schauplatz vage und das ist genauso okay. Dennoch sollten ein paar grobe Überlegungen vorab getroffen werden. Denn es macht einen Unterschied, ob eine Geschichte in Deutschland, den USA oder Japan spielt. Es macht einen Unterschied, ob die Figuren in der Stadt oder auf dem Land wohnen. Deshalb ist es wichtig, diese Fragen vorab für sich zu klären.</p>



<p>Wer es vage halten möchte, könnte zum Beispiel festlegen, dass der Handlungsort eine Stadt in Deutschland ist. Ob es sich dabei aber um Köln, Hannover oder eine fiktive Stadt handelt, ist hingegen egal und muss keine Erwähnung finden. Durch die grobe Festlegung wird aber ein gewisser Rahmen vorgegeben. Denn das Leben in der Stadt läuft nun mal anders ab als das Leben auf dem Land und das muss dann auch beim Schreiben berücksichtigt werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das richtige Setting wählen</strong></h4>



<p>Bei der Wahl des Settings haben Sie drei Optionen: Sie können einen real existierenden Ort wählen und auf Regionalität setzen, Sie können den Schauplatz unkonkret lassen oder Sie schaffen einen fiktiven Ort. Nichts davon ist per se besser oder schlechter. Es kommt immer auf die Geschichte und Sie als Autor*in an. Fragen Sie sich, was am besten zu Ihrem Roman passt. Wichtig für die Überlegung ist auch, wie gut Sie einen Ort kennen oder wie leicht Sie an Informationen darüber kommen. Wie authentisch könnten Sie das gewählte Setting rüberbringen? Fällt es Ihnen leicht, sich neue Orte auszudenken, oder haben Sie mehr Freude an ausgiebigen Recherchen? All diese Fragen spielen mit hinein in die Frage nach dem passenden Schauplatz.</p>



<p>Manche Geschichten spielen zudem an einem noch spezifischeren Ort. Soll Ihr Roman zum Beispiel in einer Schule, einer Psychiatrie oder einem Zirkus spielen? Auch das wirkt sich auf die Planung der Geschichte aus, weshalb es Sinn ergibt, sich bereits in einem früheren Stadium darüber Gedanken zu machen. Manchmal kann der Handlungsort so auch zu dem Merkmal werden, das eine Geschichte von anderen ähnlichen Geschichten abgrenzt.</p>



<p>Außerdem spielen die meisten Geschichten nicht nur an einem einzigen Ort, sondern die Figuren bewegen sich innerhalb der erzählten Welt. Wenn das Hauptsetting festgelegt ist, geht es also darum, sich die verschiedenen Schauplätze innerhalb dieses Raums zu überlegen. Bei einem Krimi könnten das zum Beispiel der Tatort, das Polizeirevier, die Wohnung der Kommissarin und so weiter sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Vorabüberlegungen zum Setting</strong></h4>



<p>Je nachdem, wie wichtig das Setting für die Geschichte ist, sollte mehr oder weniger ausführlich geplant werden. Wenn Sie in der Stadt, über die Sie schreiben, seit Jahren wohnen, ist wahrscheinlich weniger Recherche notwendig. Waren Sie allerdings noch nie dort oder liegt Ihr letzter Aufenthalt eine Weile zurück, sind Suchmaschinen wie Google eine gute Anlaufstelle, um erste Informationen und Bilder zu finden. Auch Google Maps ist super, um sich einen Überblick zu verschaffen.</p>



<p>In einem Dokument – oder einer Notiz-App, ganz wie es für Sie am angenehmsten ist – können Sie alle Informationen sammeln, die Ihnen für die eigene Geschichte relevant erscheinen. Das muss später nicht alles im Manuskript verarbeitet werden, aber hilft dabei, ein Gespür für einen Ort und die Stimmung zu bekommen, um diese später angemessen zu transportieren. In dem Dokument kann auch ein eigenes Brainstorming betrieben werden. Was verbinden Sie mit dem Ort? Was erscheint Ihnen besonders interessant? Möglicherweise hilft es auch, ein Inspirationsboard mit Bildern zu erstellen, die den Ort darstellen oder die Atmosphäre spiegeln.</p>



<p>Entscheiden Sie sich für einen fiktiven Ort, geht das mit mehr Freiheiten einher. Doch auch hier ist es lohnenswert, sich vor dem Schreiben Gedanken zu machen. Vielleicht möchten Sie ein paar grobe Eckdaten aufschreiben, damit Sie diese später nicht vergessen und beim Schreiben keine Inkonsistenzen entstehen. Manchmal kann diese Planung auch viel Zeit in Anspruch nehmen und viel Kreativität erfordern. Wenn Sie zum Beispiel einen High-Fantasy-Roman schreiben, stecken Sie wahrscheinlich mehr Zeit ins Worldbuilding als jemand, der über eine fiktive Großstadt in Deutschland schreibt. Dann muss häufig nicht nur ein Ort geplant werden, sondern oft werden gleich mehrere Länder und Kulturen erdacht, vielleicht wird sogar eine Karte angefertigt, die einen Überblick über die fiktive Welt gibt.</p>



<p>Wie viel Sie vorab planen und recherchieren, bleibt Ihnen am Ende natürlich selbst überlassen und kommt immer auch auf die Geschichte an. Manchen Autor*innen kommen die besten Einfälle ohnehin erst beim Schreiben und auch später kann jederzeit recherchiert werden, wenn auffällt, dass eine wichtige Information noch fehlt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Setting im Roman beschreiben</strong></h4>



<p>Wenn die Vorarbeit abgeschlossen ist und der Schreibprozess beginnt, geht es darum, das Setting authentisch zu vermitteln. Wichtig ist hierbei vor allem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Informationen und Handlung. Beschreibungen sollten zum richtigen Zeitpunkt und in Maßen eingefügt werden. Wenn gleich zu Beginn eine seitenlange Ortsbeschreibung gegeben wird, kann das erschlagen und eher abschrecken. Trotzdem sollten die Leser*innen möglichst früh ein Gespür dafür bekommen, wo die Geschichte spielt und vor allem welche Atmosphäre dort herrscht.</p>



<p>Wie häufig und wie genau auf das Setting eingegangen wird, hängt dabei wieder von der Geschichte ab. Wenn der Schauplatz eine wichtige Rolle spielt, darf er gerne näher beschrieben werden. Auch wenn es häufige Wechsel gibt, ist es hilfreich, die neuen Orte immer kurz zu umreißen, damit dieser Wechsel auch beim Lesen nachspürbar wird. Dabei hilft es, wenn verschiedene Sinne in die Beschreibung einbezogen werden. Beschreiben Sie also nicht nur, wie ein Ort aussieht, sondern gehen Sie gelegentlich auch darauf ein, welche Geräusche zu hören sind oder wie es dort riecht. Dadurch wirkt das Setting mehrdimensional und greifbarer und es entsteht mehr Atmosphäre. So kann sich das Setting positiv auf das Leseerlebnis auswirken und es in einem starken Maße prägen.</p>
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