
Nach ein paar Jahren Pause war ich dieses Mal wieder auf der Buchmesse in Leipzig – und es war ein richtig schönes Gefühl! Ich hatte die Gelegenheit, Autorinnen und Übersetzerinnen zu treffen, mit denen ich zwar schon mehrmals gearbeitet, sie aber noch nie persönlich getroffen hatte. Jedes Mal erlebe ich, wie so ein kurzes Kennenlernen die spätere Kommunikation (die in der Regel per E-Mail oder in den Kommentarspalten einer Textdatei stattfindet) auf eine andere Ebene hebt.
Wie immer auf Buchmessen war es eine Freude, an den Ständen der Verlage zahlreiche Bücher zu entdecken, an deren Entstehung ich beteiligt war. Bei Beltz und Gelberg stand der Messeauftritt ganz im Zeichen von Starminster von Megan Hopkins; am Stand von Bastei Lübbe konnte ich meine Übersetzung »Im Land der Verlorenen Dinge« von Andry Griffiths und Bill Hope ebenso entdecken wie das beim Community-Editions-Imprint Grau frisch erschienene »Behind the screens« von League-of-Legends-Star Tolkin, den ich beim Schreiben des Buchs unterstützen durfte.



Der Messebesuch endete mit einem Highlight, nämlich mit dem Talk von Community Editions in der Buchhandlung Siebter Himmel in der Leipziger Innenstadt. Janin Ullmann (schreibt ein Buch zum Thema Female Finance) und Josefine Schneiders (schreibt ein Buch über ihre Erfahrungen im Handball und über mentale Gesundheit im Sport) sowie Karolina Timoschadtschenko sprachen über Feminismus und darüber, was sie so richtig wütend macht. Großartig moderiert wurde die Gesprächsrunde von Paula Essam.
Mein Fazit: Die Buchmesse ist und bleibt ein Ort der Begegnungen – und genau das macht sie so wertvoll. Danke an alle, die ich getroffen habe – sei es bei Terminen oder einfach zufällig auf den Gängen! Ich freue mich schon aufs kommende Jahr.
