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	<title>Unterwegs Archive - Lektorat Kanut Kirches</title>
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	<description>Lektorat, Schreibcoaching und Übersetzung</description>
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	<title>Unterwegs Archive - Lektorat Kanut Kirches</title>
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		<title>Leipziger Buchmesse 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 04:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angepinnt]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach ein paar Jahren Pause war ich dieses Mal wieder auf der Buchmesse in Leipzig – und es war ein richtig schönes Gefühl! Ich hatte die Gelegenheit, Autorinnen und Übersetzerinnen zu treffen, mit denen ich zwar schon mehrmals gearbeitet, sie aber noch nie persönlich getroffen hatte. Jedes Mal erlebe ich, wie so ein kurzes Kennenlernen die spätere Kommunikation (die in der Regel per E-Mail oder in den Kommentarspalten einer Textdatei stattfindet) auf eine andere Ebene hebt. Wie immer auf Buchmessen war es eine Freude, an den Ständen der Verlage zahlreiche Bücher zu entdecken, an deren Entstehung ich beteiligt war. Bei Beltz und Gelberg stand der Messeauftritt ganz im Zeichen von Starminster von Megan Hopkins; am Stand von Bastei Lübbe konnte ich meine Übersetzung »Im Land der Verlorenen Dinge« von Andry Griffiths und Bill Hope ebenso entdecken wie das beim Community-Editions-Imprint Grau frisch erschienene »Behind the screens« von League-of-Legends-Star Tolkin, den ich beim Schreiben des Buchs unterstützen durfte. Der Messebesuch endete mit einem Highlight, nämlich mit dem Talk von Community Editions in der Buchhandlung Siebter Himmel in der Leipziger Innenstadt. Janin Ullmann (schreibt ein Buch zum Thema Female Finance) und Josefine Schneiders (schreibt ein Buch über ihre Erfahrungen im Handball und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/leipziger-buchmesse-2026/">Leipziger Buchmesse 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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<p>Nach ein paar Jahren Pause war ich dieses Mal wieder auf der Buchmesse in Leipzig – und es war ein richtig schönes Gefühl! Ich hatte die Gelegenheit, Autorinnen und Übersetzerinnen zu treffen, mit denen ich zwar schon mehrmals gearbeitet, sie aber noch nie persönlich getroffen hatte. Jedes Mal erlebe ich, wie so ein kurzes Kennenlernen die spätere Kommunikation (die in der Regel per E-Mail oder in den Kommentarspalten einer Textdatei stattfindet) auf eine andere Ebene hebt. </p>



<p>Wie immer auf Buchmessen war es eine Freude, an den Ständen der Verlage zahlreiche Bücher zu entdecken, an deren Entstehung ich beteiligt war. Bei Beltz und Gelberg stand der Messeauftritt ganz im Zeichen von Starminster von Megan Hopkins; am Stand von Bastei Lübbe konnte ich meine Übersetzung »Im Land der Verlorenen Dinge« von Andry Griffiths und Bill Hope ebenso entdecken wie das beim Community-Editions-Imprint Grau frisch erschienene »Behind the screens« von League-of-Legends-Star Tolkin, den ich beim Schreiben des Buchs unterstützen durfte. </p>



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<p>Der Messebesuch endete mit einem Highlight, nämlich mit dem Talk von Community Editions in der Buchhandlung Siebter Himmel in der Leipziger Innenstadt. Janin Ullmann (schreibt ein Buch zum Thema Female Finance) und Josefine Schneiders (schreibt ein Buch über ihre Erfahrungen im Handball und über mentale Gesundheit im Sport) sowie Karolina Timoschadtschenko sprachen über Feminismus und darüber, was sie so richtig wütend macht. Großartig moderiert wurde die Gesprächsrunde von Paula Essam.</p>



<p>Mein Fazit: Die Buchmesse ist und bleibt ein Ort der Begegnungen – und genau das macht sie so wertvoll. Danke an alle, die ich getroffen habe – sei es bei Terminen oder einfach zufällig auf den Gängen! Ich freue mich schon aufs kommende Jahr. </p>



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		<item>
		<title>Frankfurter Buchmesse 2025</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 11:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 15. bis zum 18.10. war ich in Frankfurt auf der Buchmesse und habe die Zeit in vollen Zügen genossen. Zahlreiche persönliche Termine mit Branchenkontakten wurden ergänzt durch einige Highlights wie ein Verlagsessen, diverse Empfänge, den Messe-Stammtisch des Verbands der freien Lektorinnen und Lektoren und ganz wunderbare Abendveranstaltungen. Jedes Jahr freue ich mich darüber, an Messeständen Bücher zu entdecken, an deren Entstehung ich beteiligt war. Besonders schön dieses Mal: Die Präsentation der von mir aus dem Englischen übersetzten Kinderbuch-Reihe »Thirteen Witches« bei Beltz und Gelberg. Ein weiteres Highlight war eine Diskussionsrunde zum Thema »Auf der Suche nach dem Mordmotiv« mit Friedrich Kalpenstein, Alexander Hartung, Saskia Calden und Elias Haller, moderiert von Franz Edlmayr. Wunderbar informativ und unterhaltsam zugleich gaben die Schreibenden Einblicke in ihren Schaffensprozess. Für mich war es auch deshalb ein besonderes Event, weil ich mit vier der fünf Beteiligten zusammenarbeite, mit zweien davon sogar schon seit über 10 Jahren. Das Beste an den Tagen auf der Buchmesse waren zweifellos die Menschen, die ich treffen durfte – sei es geplant oder zufällig. Entschuldigung an alle, mit denen ein Treffen nicht mehr geklappt hat oder es nicht über ein kurzes Hallo auf den Gängen hinausging. Nächstes Mal schaffen wir es [&#8230;]</p>
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<p>Vom 15. bis zum 18.10. war ich in Frankfurt auf der Buchmesse und habe die Zeit in vollen Zügen genossen. Zahlreiche persönliche Termine mit Branchenkontakten wurden ergänzt durch einige Highlights wie ein Verlagsessen, diverse Empfänge, den Messe-Stammtisch des Verbands der freien Lektorinnen und Lektoren und ganz wunderbare Abendveranstaltungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251015_103456767-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-20538" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251015_103456767-980x551.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251015_103456767-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Jedes Jahr freue ich mich darüber, an Messeständen Bücher zu entdecken, an deren Entstehung ich beteiligt war. Besonders schön dieses Mal: Die Präsentation der von mir aus dem Englischen übersetzten Kinderbuch-Reihe »Thirteen Witches« bei Beltz und Gelberg.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251015_1227576352-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-20540" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251015_1227576352-980x551.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251015_1227576352-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Ein weiteres Highlight war eine Diskussionsrunde zum Thema »Auf der Suche nach dem Mordmotiv« mit Friedrich Kalpenstein, Alexander Hartung, Saskia Calden und Elias Haller, moderiert von Franz Edlmayr. Wunderbar informativ und unterhaltsam zugleich gaben die Schreibenden Einblicke in ihren Schaffensprozess. Für mich war es auch deshalb ein besonderes Event, weil ich mit vier der fünf Beteiligten zusammenarbeite, mit zweien davon sogar schon seit über 10 Jahren. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251018_084731091-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-20539" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251018_084731091-980x551.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/10/PXL_20251018_084731091-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Das Beste an den Tagen auf der Buchmesse waren zweifellos die Menschen, die ich treffen durfte – sei es geplant oder zufällig. Entschuldigung an alle, mit denen ein Treffen nicht mehr geklappt hat oder es nicht über ein kurzes Hallo auf den Gängen hinausging. Nächstes Mal schaffen wir es bestimmt! <br>Die nächste Frankfurter Buchmesse findet vom 07.–11. Oktober 2026 statt. Ehrengastland wird Tschechien sein. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2025/">Frankfurter Buchmesse 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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		<item>
		<title>Gleichgesinnte in Online-Buch-Bubbles: Fluch oder Segen?</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/booktok2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 10:49:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tigist, Werkstudentin bei Lektorat Kanut Kirches, wirft einen Blick auf die positiven Aspekte und Anreize von Bookstagram &#038; BookTok und fragt sich, wie man diese sinnvoll für sich nutzen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/booktok2/">Gleichgesinnte in Online-Buch-Bubbles: Fluch oder Segen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>von Tigist Brhane</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_20250916_173737-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-20511" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_20250916_173737-980x735.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_20250916_173737-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Im letzten Beitrag habe ich die – aus meiner Sicht jedenfalls – Schattenseiten von Bookstagram, Booktok &amp; Co. beleuchtet. Nun folgt ein Blick auf die positiven Aspekte und Anreize, die ich in den Buch-Bubbles auf sozialen Medien und Netzwerken sehe, und wie man sie am besten für sich nutzt. Doch aufgepasst: Auch hier besteht mitunter die Gefahr, sich zu verzetteln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geteiltes Leid, halbes Leid, geteilte Freude, doppelte Freude</strong></h2>



<p>Die Vernetzung von Lesebegeisterten und das Hinzufügen einer sozialen Dimension zu einem sonst doch recht einsamen Hobby sorgt dafür, dass man seine Leidenschaft mit anderen teilen kann. Was könnte schöner sein? Menschen, die einen verstehen, die dieselben Dinge begeistert, die jedoch auch über dieselben Hürden stolpern. Da hat man schon wieder stundenlang auf dem Handy gescrolled, statt zu lesen, obwohl man es sich extra gemütlich gemacht und fest vorgenommen hat, dass es heute anders wird und man tatsächlich einige Kapitel verschlingen wird? Das Buch liegt sogar schon aufgeschlagen daneben, aber nichts da. Schon wieder in die Doomscrolling-Falle getappt. Oder erwischt man sich immer wieder dabei, wie man Buchhandlungen mit neuen Büchern verlässt, obwohl ein nicht kleiner werdender Stapel ungelesener Bücher, der sogenannte SUB, zuhause auf einen wartet? Wer könnte das besser verstehen als Menschen, die dasselbe Hobby haben, vielleicht sogar zur selben Generation gehören und auch sonstige Probleme dieser Zeit mit einem teilen? Auf BookTok &amp; Bookstagram findet man Gleichgesinnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit</strong></h2>



<p>Das Leseverhalten anderer Menschen zu sehen, kann jedoch nicht nur tröstlich sein oder dafür sorgen, dass man sich freudig in einigen Dingen wiedererkennt. Es führt leider, wie bei allem auf Social Media, auch dazu, dass man sich vergleicht. Ich dümpel seit Wochen oder gar Monaten in ein und demselben Buch rum und schaffe es einfach nicht, es zu beenden, während eine andere Person in ihrem Lesevlog erzählt und zeigt, wie sie bereits bei Buch Nummer 4 der Woche ist? Nicht sehr ermutigend. Zu sehen, dass andere Menschen die Leseziele, die man sich selbst gestellt hat, nicht nur erreichen, sondern mit einer scheinbaren Leichtigkeit übertrumpfen, kann demotivierend sein. Umso wichtiger ist es, sich immer vor Augen zu führen, dass man von Contentcreator:innen nur das sieht, was sie einem zeigen und Lebensumstände, die ohnehin nie miteinander verglichen werden sollten, hier überhaupt nicht ersichtlich sind. Bei sich zu bleiben ist wichtig, und sich auf die Beiträge zu konzentrieren, die einen gut fühlen lassen, statt sich unter Druck zu setzen, obwohl das mit Sicherheit nicht die Intention der Creatorin oder des Creators war, der den Beitrag erstellt hat. Wir alle geraten mal in sogenannte „reading slumps“, in Leseflauten, wo uns so gar kein Buch begeistern kann. Oder aber uns fehlt im Alltag die Kapazität, abends noch etwas zu lesen. In vielen Beiträgen sehen wir auch: Wir sind nicht allein damit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lesen als politischer Akt</strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/02/Buch_durchblaettern-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-20296" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/02/Buch_durchblaettern-980x653.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/02/Buch_durchblaettern-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Wir sind auch nicht damit allein, uns gegen eine Stigmatisierung des Lesens von romantischen Büchern einzusetzen, von mal mehr, mal weniger abfällig als „Frauenliteratur“ bezeichneten Werken, die seit jeher nicht ernstgenommen werden. Durch eine nationale und globale Vernetzung von Leser:innen, aber auch Leserinnen im Besonderen wurde eine Plattform geschaffen, um sich gegen Vorurteile öffentlich wirksam wehren zu können. Um Protest hörbar zu machen. Um sich für gute Werte einzusetzen und gegen menschenverachtende oder diskriminierende Dinge innerhalb der Welt der Bücher. Das ist insbesondere in den Vereinigten Staaten durch die dortigen „Book-Bans“ in der letzten Zeit ein großes Thema geworden. Die politische Ebene vom Lesen und politische Inhalte in Büchern gewinnen an Relevanz. Was früher vereinzelt in Rezensionen stattfand, kann jetzt gebündelt über den Algorithmus der Plattformen verstärkt angezeigt werden: Kritik an einzelnen Büchern oder an der Branche als Ganzem. Personen, die Dinge tun oder schreiben, die von vielen als nicht rechtens angesehen werden (im moralischen Sinne), können jetzt zur Verantwortung gezogen werden. Es ist schwieriger geworden, sich dem zu entziehen. Insbesondere als Verlag oder Autor:in mit eigenem öffentlichem Standing. Missstände können angesprochen werden, Stimmen eine Bühne finden, die ihnen zuvor verwehrt blieb. Jedoch kann dies auch missbraucht werden und ungerechtfertigte Shitstorms über Personen des öffentlichen Lebens, ob Autor:in oder Verlagsmensch, hereinbrechen lassen. Daher ist auch die vereinfachte Bildung von gleichgesinnten Gruppen online mitunter mit Vorsicht zu genießen. Nicht jede*r hat ehrenwerte Motive.</p>



<p>Bookstagram, BookTok &amp; Co. bergen viel Potenzial für Positives und verfügen über eine Menge guter Karten: Sie müssen nur richtig ausgespielt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/booktok2/">Gleichgesinnte in Online-Buch-Bubbles: Fluch oder Segen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>JVM-Jahrestreffen in Köln 2025</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/jvm-jahrestreffen-in-koeln-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kanut Kirches]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 13:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren war ich das erste Mal bei einem Jahrestreffen der Jungen Verlags und Medienmenschen (JVM). Zwei Jahre später, also 2017, durfte ich das Treffen und die Mitgliederversammlung in Köln mitorganisieren. Ein paar Jahre danach endete meine aktive Zeit im Verein …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/jvm-jahrestreffen-in-koeln-2025/">JVM-Jahrestreffen in Köln 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/07/PXL_20250712_073530963-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-20489" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/07/PXL_20250712_073530963-980x551.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/07/PXL_20250712_073530963-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Vor zehn Jahren war ich das erste Mal bei einem Jahrestreffen der Jungen Verlags und Medienmenschen (JVM). Zwei Jahre später, also 2017, durfte ich das Treffen und die Mitgliederversammlung in Köln mitorganisieren. Ein paar Jahre danach endete meine aktive Zeit im Verein damit, dass ich mich aus der Köln-Bonner Städtegruppenleitung verabschiedete. Doch auch wenn ich seitdem nicht mehr ehrenamtlich bei den JVM aktiv bin, ist mein privates wie berufliches Leben heute durchzogen von Personen, die ich bei den JVM kennengelernt habe.<br><br>Jetzt wurde das Jahrestreffen erneut in meiner Heimatstadt veranstaltet – die perfekte Gelegenheit, endlich mal wieder teilzunehmen. Diesmal hatte ich mit der Organisation des Events nichts zu tun, dafür konnte ich als Sponsor einen kleinen Teil dazu beitragen, dass es realisiert wurde.<br><br>Es war unheimlich bereichernd, so viele junge Menschen zu treffen, die teilweise noch ganz frisch in der Buchbranche sind oder sogar noch nach dem für sie passenden Einstieg suchen. Dazu einige altbekannte Gesichter aus dem Vereinsumfeld, mit denen ich in Erinnerungen an frühere Veranstaltungen schwelgen konnte.<br><br>Die Keynote von Markus Klose lieferte den perfekten humorvollen und gleichzeitig aufrüttelnd-motivierenden Einstieg in den Tag. Später hatte ich Gelegenheit, an einem inspirierenden Workshop zum Thema Sensitivity Reading bei Bettina Burger teilzunehmen – inklusive Lego Serious Play, richtig cool! Dankeschön!<br><br>Am beeindruckendsten war für mich die Vielfalt an Arbeitsgruppen innerhalb des Vereins. So viele Leute setzen sich ehrenamtlich dafür ein, dass Neulingen der Einstieg in die Branche erleichtert wird (z. B. durch ein Mentoring-Programm), dass sie bessere Arbeitsbedingungen vorfinden (Gütesiegel für Volontariate) – und vor allem: dass sie Gelegenheit haben, sich bei regionalen und überregionalen Stammtischen und Events zu vernetzen.<br><br>Danke an das Organisationsteam des Jahrestreffens und an alle, mit denen ich ins Gespräch gekommen bin. Vielleicht bis zum nächsten Mal … spätestens, wenn Köln wieder als Veranstaltungsort an der Reihe ist. 🙂</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/07/PXL_20250712_083932710-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-20488" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/07/PXL_20250712_083932710-980x551.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/07/PXL_20250712_083932710-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>
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		<title>BookTok, Bookstagram &#038; Co: ein zweiter Frühling fürs Lesen</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/booktok-bookstagram/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Bookstagram, BookTok, Goodreads oder ähnliches: Bücher sind aus den sozialen Medien nicht mehr wegzudenken. Doch verbergen sich hinter der guten Laune, dem farbenfrohen Content und den lesebegeisterten Communitys auch Schattenseiten?</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_20240403_163926_cropped_16_9-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-20443" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_20240403_163926_cropped_16_9-980x551.jpg 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_20240403_163926_cropped_16_9-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>von Tigist Brhane</p>



<p>Buchbezogene Inhalte auf den sozialen Medien sind nicht mehr wegzudenken. Wo einst einsam der Blog stand, haben sich nun Bookstagram, BookTok und Social-Reading-Plattformen wie Goodreads darum herum geschart. Communities sind entstanden, in denen sich alles um ein gemeinsames Hobby dreht: Bücher. Ob nun alter Hase oder ganz neu dabei: Auf Bookstagram findet jede*r ihre oder seine Nische. Nicht nur das Lesen an sich wird hier in häufig romantisierter Art und Weise dargestellt; auch das Bücherkaufen, das Dekorieren des eigenen Regals, das Einrichten einer cozy Leseecke oder das Erwerben von Buch-Merch: All das gehört zu den Inhalten, die man auf Social Media zu sehen bekommt und die einem Lesen als Hobby schmackhaft machen. Darüber hinaus findet man vielen weiteren Input für potenzielle neue Hobbys. Es wird doch mal wieder Zeit für ein neues Lesezeichen, oder? Kann man nie genug von haben. Selbst gemacht, versteht sich. Oder ist dir ein Buchcover zu fad? Kein Problem, bekleb es einfach nach deinem Gutdünken mit Glitzersteinen. Oder wie wäre es mit Häkeln, gemütlich auf dem Sessel, eingekuschelt mit einer Decke und einem Tee und natürlich mit dem Hörbuch deiner Wahl. Ideen für gemeinsame Leseabende, ein reger Austausch über Bücher und eine sehr positiv wirkende Community: All das bietet Bookstagram. Eine gerade in wieder unsicheren, gar rückschrittlich werdenden Zeiten so verzweifelt ersehnte Fluchtmöglichkeit aus einer bitteren Realität in schönere, spannendere, hoffnungsvollere oder einfach nur andere Welten als die, in der wir uns befinden. Doch birgt die globale und nationale Vernetzung von Lesebegeisterten auch ihre Schattenseiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Den Wald vor lauter Tropes nicht sehen</strong></h2>



<p>Ob das wohl insbesondere im Romantasy-Bereich unangefochten an der Spitze stehende „Enemies to lovers“, das romantische „Fake Dating“ oder kleinere Sub-Tropes wie „One bed“ oder „forced proximity“: Bei vielen der auf Bookstagram oder BookTok vorgestellten Büchern ist diese Art der Einordnung elementarer Bestandteil. Das beschränkt sich keineswegs auf die Buchbloggerinnen oder Leser:innen in der Kommentarsektion: Längst sind Verlage auf den Zug aufgesprungen und nutzen die Erwartungen und die Bereitschaft, alles zu verschlingen, was hinter besagten Tropes steckt, um ihre Werke zu bewerben. Doch was sollte daran schlecht sein? Nun, daran selbst sicherlich nichts, die Leserschaft kann so gut einschätzen, was sie erwartet und gezielter nach eigenen Präferenzen lesen. Jedoch kann es durchaus eine Selbstbeschränkung sein, nur noch offen für jene Bücher zu sein, die bestimmte Tropes aufweisen. Und ist es nicht auch ein Spoiler, wenn ich durch den Haufen an Tropes, der beim Marketing bereits offengelegt wird, eigentlich schon weiß, was passieren wird? Doch vielleicht ist genau das auch der Reiz daran. Man weiß, was einen erwartet und es geht weniger um das <em>was</em> als um das <em>wie</em>. Ein berechenbares Leseerlebnis in unsicheren Zeiten vielleicht?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fallhöhe durch Erwartungshaltung</strong></h2>



<p>Womit wir beim Knackpunkt wären: Kann ein Buch solchen Erwartungen gerecht werden? Immer wieder stößt man auf Unmut, insbesondere beim Genre „Enemies to Lovers“. Lesende haben sich etwas anderes darunter vorgestellt, sicherlich auch gemessen an zuvor gelesenen Werken mit demselben Trope. Echte Feinde, echte Emotionen, Rivalitäten, erbitterte Kämpfe bis zur letztendlichen Erkenntnis: Wo einst Hass war, ist nun Liebe. Stattdessen: eine mäßige anfängliche Abneigung, die recht bald umschlägt in Zuneigung oder zumindest in eine zu Anfang rein körperliche Annäherung. Von echtem, mehr oder weniger blutrünstigem Hass, einer wirklichen Feindschaft, keine Spur. An sich nicht weiter verwerflich, doch durch die Erwartungshaltung, die durch Tropes wie Enemies to Lovers zumindest bei der versierten Leserschaft ausgelöst wird, endet ein solches Leseerlebnis in einer Enttäuschung. Eine Enttäuschung, die das Buch vielleicht gar nicht verdient hat und die nur durch intensives Marketing und voranschreitende Beanspruchung diverser Tropes entsteht und dem Werk im schlimmsten Fall nicht gerecht wird oder ihm sogar schadet. Durch das Reduzieren der Bücher auf die Tropes wird das einzelne Buch automatisch eingereiht und verglichen mit anderen, auf BookTok oder Bookstagram gehypten Büchern.</p>



<p>Es ist kein Zufall, dass immer mehr Bücher den gängigen und beliebten Tropes folgen, weshalb ich mich schon öfter gefragt habe, wie lange es wohl dauern wird, bis Autor:innen ihre Geschichten gezielt auf solche Motive oder Muster hin formen. Oder ist das schon längst der Fall?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Überreizt</strong></h2>



<p>Eine Ausrichtung der Buchbranche auf erfolgsversprechende Tropes und Motive hin ist deutlich zu beobachten. Trends und Wordings aus den sozialen Medien, die auf Verlags- oder Buchhandlungsaccounts übernommen werden, eigene Regale und Tische in Buchhandlungen („Beliebt auf BookTok“) mitsamt dazugehörender #Booktok-Bestsellerliste und sogar die Repräsentation dieser Themenbereiche auf den großen Buchmessen und der dadurch erreichte immense Zulauf: Das „Genre“ BookTok ist laut und sichtbar, schwappt auch in andere Bereiche über und bleibt nicht mehr nur in seiner Ecke. Wie lange aber wird es dauern, bis die Freude über die Präsens der früher wie heute belächelten Genres wie Romance, Romantasy oder Romantic Suspense erstickt wird von der schieren Masse an erscheinenden Geschichten? Du suchst ein neues Buch, am liebsten mit dem Trope brother’s best friend? Und noch eine Prise Arroganz oder wahlweise Dominanz, vielleicht gar Ablehnung aufseiten des männlichen Love Interests, aber she fell first, he fell harder? Bitte sehr, hier haben wir 172 davon. Dass immer mal wieder unzufriedene Stimmen lauter werden, die bereuen, sich von Bookstagram oder BookTok zum Kauf eines gehypten Buches haben verleiten lassen und die sich endlich wieder etwas Originelles wünschen, eine Geschichte, die sie richtig umhaut, hat sicherlich nicht zuletzt etwas mit der erwähnten Ausrichtung der Branche auf momentan erfolgsversprechende Themen zu tun. Vielen fehlt die Substanz, man merkt es Geschichten an, wenn sie nur Motive abhaken und sich von Trope zu Trope hangeln, weil diese gerade gut ankommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1016" height="729" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/05/Screenshot-2025-04-22-135745.png" alt="" class="wp-image-20448" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/05/Screenshot-2025-04-22-135745.png 1016w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/05/Screenshot-2025-04-22-135745-980x703.png 980w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/05/Screenshot-2025-04-22-135745-480x344.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1016px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Top 10 der BookTok-Bestsellerliste im März 2025</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Meer an Geschichten</strong></h2>



<p>Anfangs wirkte es wie ein Jackpot. So viele Geschichten, die genau nach dem eigenen Geschmack sind, aber wie lange wird es dauern, bis es uns langweilt, immer wieder Bücher nach demselben Blueprint zu lesen? Und woher überhaupt die Zeit nehmen für so viele Bücher? Wie findet man im Meer an ähnlichen, schnell für einen aktuellen Markt erscheinenden Geschichten wahre Schätze? Gehen manche Goldstücke im Meer der Neuerscheinungen unter, weil sie unter all den anderen, gehypten und wie die Faust aufs Auge auf die Anforderungen des Marktes passenden Geschichten keinen Weg an die Oberfläche finden?</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Autorin dieses Beitrags</h2>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 20%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Tigist studiert Theorien und Praktiken professionellen Schreibens an der Universität zu Köln und bringt seit Februar dieses Jahres ihre Leidenschaft für Geschichten und ihr erworbenes theoretisches Wissen als Werkstudentin bei Lektorat Kanut Kirches ein. Buchbezogene Inhalte auf Social Media verfolgt sie privat schon lange und sieht darin sowohl großen Nutzen als auch einige auf den ersten Blick nicht auffallende Nachteile.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1114" height="1639" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2025/02/Tigist-Brhane-Lektoratsassistenz.png" alt="Lektoratsassistenz Tigist Brhane" class="wp-image-20025 size-full"/></figure></div>



<div style="height:75px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kleines Glossar gegen das Verlaufen innerhalb des trope-ischen Waldes</strong></h2>



<p><strong>Enemies to Lovers</strong>: Angefangen natürlich mit der Königsdisziplin. Der Name ist hier Programm, zumindest sollte er das sein. Enemies to Lovers sollen (eigentlich) erbitterte Feinde sein, die sich mit zunehmendem Fortschreiten der Handlung der gegenseitigen Anziehungskraft nicht mehr erwehren können. Ein sogenanntes „slow burn“ geschieht, eine langsame, Schritt für Schritt stattfindende Entfaltung der romantischen Gefühle. Liebe und Hass liegen eben bekannterweise gefährlich nah beieinander.</p>



<p><strong>Fake Dating</strong>: Auch hier verrät der Name bereits, was dahintersteckt. Zwei Personen entscheiden sich aus verschiedensten Gründen (jemand anderen eifersüchtig machen, aus einem wie auch immer gearteten Vorteil dieser fingierten Beziehung heraus …), eine Beziehung oder zumindest eine Datingphase vorzutäuschen. Daraus erwächst – ich bin sicher, niemand hat es kommen sehen – dann eine echte Zuneigung, sofern sie nicht schon zu Beginn im Verborgenen bereits gelauert hat, und die beiden werden ein echtes Paar.</p>



<p><strong>One Bed</strong>: Dieser Trope steht nicht für sich allein und ist eher ein Bestandteil, der anderen Tropes mitzugeordnet wird. In Enemies to Lovers oder Fake Dating beispielsweise ist diese Art der erzwungenen (räumlichen) Nähe durch das Dasein von nur einem Bett innerhalb einer Übernachtungssituation sehr beliebt.</p>



<p><strong>Forced Proximity</strong>: Hier verhält es sich wie beim vorangegangenen Trope: Es wirkt unterstützend. Forced Proximity meint eine erzwungene Nähe, die Protagonistin und Protagonist unfreiwillig aneinanderbindet. Eine gemeinsame Mission, ein gemeinsamer Feind oder ein gemeinsames Projekt, vielleicht mit einer Übernachtung in misslicher Lage durch die eben geschilderte Ein-Bett-Situation und schon können die beiden nicht anders, als sich kennen und lieben zu lernen.</p>



<p><strong>She fell first, he fell harder</strong>: Eine zunächst unerreichbar scheinende Person, vielleicht für die seit Jahren heimlich verknallte Protagonistin, entwickelt noch stärkere Gefühle als erstere und ist im Laufe der Geschichte völlig hin und weg von ihr. Sie hat sich zuerst verliebt, aber er sich stärker.</p>
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		<title>Frankfurter Buchmesse 2024</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 08:57:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 16. bis zum 20. Oktober fand dieses Jahr die Frankfurter Buchmesse statt – und von Mittwoch bis Freitag war auch ich wieder einmal in den Messehallen unterwegs. Vor allem in Halle 3.0, der Messe-Heimat der meisten Verlage, mit denen ich zusammenarbeite. Es waren drei Tage voller wunderbarer Begegnungen und Impressionen. Jedes Mal ist es eine Freude, großartige Personen aus der Branche zu treffen, von mir übersetzte oder lektorierte Bücher an den Ständen zu bewundern und zu sehen, wie viele – insbesondere junge – Menschen sich ins Messegetümmel stürzen, weil sie sich für Bücher begeistern. Ich freue mich jetzt schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr. Die nächste Frankfurter Buchmesse findet vom 15. bis zum 19. Oktober 2025 statt – Ehrengastland werden die Philippinen sein.</p>
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<p>Vom 16. bis zum 20. Oktober fand dieses Jahr die Frankfurter Buchmesse statt – und von Mittwoch bis Freitag war auch ich wieder einmal in den Messehallen unterwegs. Vor allem in Halle 3.0, der Messe-Heimat der meisten Verlage, mit denen ich zusammenarbeite. </p>



<p>Es waren drei Tage voller wunderbarer Begegnungen und Impressionen. Jedes Mal ist es eine Freude, großartige Personen aus der Branche zu treffen, von mir übersetzte oder lektorierte Bücher an den Ständen zu bewundern und zu sehen, wie viele – insbesondere junge – Menschen sich ins Messegetümmel stürzen, weil sie sich für Bücher begeistern.</p>



<p>Ich freue mich jetzt schon auf das Wiedersehen im nächsten Jahr. Die nächste Frankfurter Buchmesse findet vom 15. bis zum 19. Oktober 2025 statt – Ehrengastland werden die Philippinen sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/11/PXL_20241016_112948753-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-19660" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/11/PXL_20241016_112948753-1024x576.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/11/PXL_20241016_112948753-300x169.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/11/PXL_20241016_112948753-150x84.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/11/PXL_20241016_112948753-768x432.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/11/PXL_20241016_112948753-1536x864.jpg 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/11/PXL_20241016_112948753-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Frankfurter Buchmesse 2024: Vorfreude</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2024-vorfreude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2024 12:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Herbst ist es wieder so weit: Vom 16.–20. Oktober 2024 öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten. Auch wenn es noch ein paar Monate dauert, freue ich mich schon jetzt darauf, auf der Messe unterwegs zu sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2024-vorfreude/">Frankfurter Buchmesse 2024: Vorfreude</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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<p>Im Herbst ist es wieder so weit: Vom 16.–20. Oktober 2024 öffnet die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten. Auch wenn es noch ein paar Monate dauert, freue ich mich schon jetzt darauf, auf der Messe unterwegs zu sein. Ein absolutes Highlight ist jedes Mal das Wiedersehen mit Branchenfreunden und -freundinnen. Manche davon sehe ich nur einmal im Jahr in Frankfurt, umso größer ist dann jedes Mal die Freude, wenn es mit einem kurzen Plausch auf der Messe oder sogar einem gemeinsamen Abendessen klappt.</p>



<p>Außerdem bin ich gespannt auf den diesjährigen Buchmesse-Ehrengast Italien und auf die Gestaltung des Gastland-Pavillons. Mal sehen, ob ein bisschen Dolce Vita auf das Frankfurter Messegelände überspringt.</p>



<p>Bahnfahrten und Unterkunft sind bereits gebucht, in den Monaten kurz vor der Messe läuft dann noch die genaue Terminplanung – und die Fachbesuchertickets gibt es im Sommer. Ich freue mich auf viele persönliche Begegnungen auf der Messe und bei den Veranstaltungen rundherum! Sehen wir uns in Frankfurt?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="463" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/05/Logo-Frankfurter-Buchmesse-2024-fbm24-1024x463.jpg" alt="" class="wp-image-19562" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/05/Logo-Frankfurter-Buchmesse-2024-fbm24-1024x463.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/05/Logo-Frankfurter-Buchmesse-2024-fbm24-300x135.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/05/Logo-Frankfurter-Buchmesse-2024-fbm24-150x68.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/05/Logo-Frankfurter-Buchmesse-2024-fbm24-768x347.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/05/Logo-Frankfurter-Buchmesse-2024-fbm24-1536x694.jpg 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2024/05/Logo-Frankfurter-Buchmesse-2024-fbm24.jpg 1831w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Frankfurter Buchmesse 2023: Rückblick</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2023-rueckblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 11:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lektorat-kanut-kirches.de/?p=19458</guid>

					<description><![CDATA[<p>DIe Frankfurter Buchmesse 2023 ist vorbei – und ich habe sie in vollen Zügen genossen. Danke an alle, die ich treffen durfte! Ich freue mich schon auf das Wiedersehen im Oktober 2024!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2023-rueckblick/">Frankfurter Buchmesse 2023: Rückblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
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<h3 class="wp-block-heading"> <div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>Schmerzhafter Anfängerfehler</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Vor genau zehn Jahren war ich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Damals war meine Selbstständigkeit ein zartes Pflänzchen, ich hatte nur wenige Termine und wollte mir sämtliche Verlagsstände ganz genau ansehen. Hoch motiviert und ausgerüstet mit brandneuen Schuhen ging es los – der größte Anfängerfehler war gemacht. Schon nach ein paar Stunden und mit noch unzähligen Messehallenmetern vor mir schmerzten die Füße. Am zweiten Tag wurde es fast unerträglich. Ich erinnere mich noch, einen für mich weitgehend uninteressanten Vortrag vollständig gehört zu haben, weil ich einfach nur eine Weile sitzen wollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Persönliche Begegnungen</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Füße und Schuhe waren dieses Mal in Ordnung, ich konnte die Messe also entspannt genießen. Neben ein paar konkreten inhaltlichen Gesprächen geht es bei meinen Messeterminen vor allem um den persönlichen Kontakt. In meiner täglichen Arbeit lassen sich Fragen problemlos per E-Mail oder kurzem Telefonat klären, doch dabei fehlt manchmal das persönliche gewisse Etwas. Genau da kommt die Messe ins Spiel. Viele meiner Geschäftspartnerinnen und Branchenfreunde sind für ein paar Tage am selben Ort und ich kann sie treffen, ohne dafür Reisen nach Berlin, Hamburg, München, Graz und Stuttgart auf mich nehmen zu müssen. Dazu kommen viele zufällige Begegnungen mit Bekannten in den Messehallen und bei Events.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Danke</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Danke an alle, die ich dieses Jahr in Frankfurt treffen durfte. Es waren wunderbare Begegnungen und Gespräche, in denen ich vor allem die große Begeisterung gespürt habe für die Stoffe, mit denen Bücher gefüllt werden. Nach der Messe brauche ich immer ein wenig, um all die Impressionen zu verarbeiten, gleichzeitig versorgt sie mich mit reichlich Schwung für den Arbeitsalltag. Ich freue mich schon auf die Frankfurter Buchmesse 2024. Gastland wird dann Italien sein – und meine Schuhe nicht brandneu, sondern gründlich eingelaufen.</p>



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		<title>Frankfurter Buchmesse 2023: Vorfreude</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2023-vorfreude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2023 10:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ungefähr einem Monat öffnet sie wieder ihre Tore, die Frankfurter Buchmesse – und zwar zum 75. Mal. So oft war ich noch nicht dabei, freue mich aber sehr auf den Besuch.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Persönliche Begegnungen</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>In einem Monat ist es wieder so weit: Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 18.–22. Oktober ihre Pforten. Ich freue mich schon darauf, dort wieder Freundinnen, Geschäftspartner und Bekannte zu treffen. Der Terminkalender ist gut gefüllt und neben zahlreichen persönlichen Begegnungen warten auch einige interessante Veranstaltungen auf mich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Physischer Kontakt mit dem Produkt Buch</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Messe ist für mich eine gute Gelegenheit, mir einen Überblick über die Neuerscheinungen in den verschiedensten Bereichen zu verschaffen. Besonders gerne laufe ich durch die Stände der Kinder- und Jugendbuchverlage in Halle 3.0 und lasse den Blick über die Auslagen schweifen. Neben vielen spannenden neuen Eindrücken warten dort immer ein, zwei zusätzliche Highlights. Denn wenn ich an eigenen Übersetzungen vorbeilaufe – oder an Büchern, die ich lektoriert habe – überkommt mich ein wohliges Gefühl von Stolz und Freude. Der Großteil meiner Arbeit findet digital in wenig glamourösen Textdateien statt, umso beeindruckender ist es dann jedes Mal, das Ergebnis auf der Messe repräsentativ ausgestellt zu bewundern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jubiläumsmesse</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Messe feiert 2023 ein Jubiläum – sie findet schon zum 75. Mal statt. Ehrengastland der Buchmesse ist in diesem Jahr Slowenien. Ich bin gespannt auf die Gestaltung des Gastlandpavillons, dem ich wie jedes Jahr einen Besuch abstatten werde.</p>



<p>Sehen wir uns in Frankfurt?</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/09/80881_Logo-Ehrengast-Slovenien-2023-Querformat-DT-JPG-1024x501.jpg" alt="" class="wp-image-19430" style="width:840px;height:411px" width="840" height="411" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/09/80881_Logo-Ehrengast-Slovenien-2023-Querformat-DT-JPG-1024x501.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/09/80881_Logo-Ehrengast-Slovenien-2023-Querformat-DT-JPG-300x147.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/09/80881_Logo-Ehrengast-Slovenien-2023-Querformat-DT-JPG-150x73.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/09/80881_Logo-Ehrengast-Slovenien-2023-Querformat-DT-JPG-768x376.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/09/80881_Logo-Ehrengast-Slovenien-2023-Querformat-DT-JPG-1536x751.jpg 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2023/09/80881_Logo-Ehrengast-Slovenien-2023-Querformat-DT-JPG-2048x1002.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></figure>



<p>Copyright des Bilds: Frankfurter Buchmesse</p>
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		<title>Frankfurter Buchmesse 2022</title>
		<link>https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lektorat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 12:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 19. bis zum 23. Oktober 2022 fand die Frankfurter Buchmesse statt – wieder in fast normalem Rahmen, nachdem es 2021 eine abgespeckte Version gegeben hatte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/frankfurter-buchmesse-2022/">Frankfurter Buchmesse 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lektorat-kanut-kirches.de">Lektorat Kanut Kirches</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Ueberblick-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-19157 size-full" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Ueberblick-1024x768.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Ueberblick-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Ueberblick-150x113.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Ueberblick-768x576.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Ueberblick-1536x1152.jpg 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Ueberblick-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Vom 19. bis zum 23. Oktober 2022 fand die Frankfurter Buchmesse statt – wieder in fast normalem Rahmen, nachdem es 2021 immerhin eine abgespeckte Version gegeben hatte.</p>



<p>Für mich hieß das, endlich wieder Geschäftspartner:innen und Branchenfreund:innen zu treffen, die ich in den letzten Jahren größtenteils lediglich in Videocalls gesehen hatte. Entsprechend groß war die Vorfreude, als ich am Messedonnerstag morgens von Köln aus das Messegelände erreichte.</p>
</div></div>



<p></p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Tag eins: neu und doch vertraut</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ein Blick in meine „Stammhallen“ 3.0 und 3.1 zeigte einiges Vertrautes, aber auch viel Neues. Einige Stände sind neu gestaltet worden, die Gänge sind aufgrund des neuen Hygienekonzepts breiter als früher und ein paar Verlage begrüßen die Besuchenden an anderen Standorten als zuvor. </p>



<p>Der erste Tag verging im Flug und mit vielen Gesprächen – auch mit vielen Zufallsbegegnungen auf den Gängen, in der Bahn oder auf dem Weg ins Hotel. Die meiste Zeit spielte sogar das Wetter mit, sodass sich zwei Termine spontan auf die Agora verlegen ließen, um frische Luft abseits der Messehalle zu schnappen. Besondere Erwähnung verdient hier noch die superleckere Kürbissuppe am Bastei-Lübbe-Stand, dank derer ich gestärkt weiter zum nächsten Termin düsen konnte (Großes Danke an Carla von Community Editions!). Apropos Essen: Abends gab es einen gemütlichen Restaurantbesuch mit Freundinnen – damit ging der erste Messetag für mich zu Ende.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="2560" data-id="19165" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Minecraft-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-19165" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Minecraft-scaled.jpg 1920w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Minecraft-225x300.jpg 225w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Minecraft-768x1024.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Minecraft-113x150.jpg 113w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Minecraft-1152x1536.jpg 1152w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Minecraft-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption>Immer schön: von mir lektorierte Neuerscheinungen auf der Messe.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1920" data-id="19160" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-19160" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-scaled.jpg 2560w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-1024x768.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-150x113.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-768x576.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-1536x1152.jpg 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Halle_aussen-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption>Morgens ist noch wenig Betrieb auf der Messe-Agora.</figcaption></figure>
</figure>
</div>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Tag zwei: Spanische Literatur, Kajaks und gute Gespräche</h3>



<div class="wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-19158 size-full" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag-1024x768.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag-150x113.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag-768x576.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag-1536x1152.jpg 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Den Freiraum vor dem ersten Termin des zweiten Messetages konnte ich nutzen, um den Auftritt des diesjährigen Ehrengasts Spanien zu bewundern – inklusive einer spannenden Podiumsdiskussion über neue Variationen des Schreibens in Spanien. Darauf folgten erneut viele Termine mit verschiedenen Verlagsmenschen. Mal ging es um konkrete Projekte, mal einfach darum, sich persönlich wiederzusehen. Im Verlauf der Messe wurde mir erst wieder klar, wie sehr mir dieser persönliche Austausch gefehlt hat.</p>
</div></div>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag_Olaf_Obsommer-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-19159 size-full" srcset="https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag_Olaf_Obsommer-1024x768.jpg 1024w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag_Olaf_Obsommer-300x225.jpg 300w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag_Olaf_Obsommer-150x113.jpg 150w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag_Olaf_Obsommer-768x576.jpg 768w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag_Olaf_Obsommer-1536x1152.jpg 1536w, https://www.lektorat-kanut-kirches.de/wp-content/uploads/2022/10/FBM22_Vortrag_Olaf_Obsommer-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Ein Highlight war am Messefreitag der Videovortrag von Wildwasserkajakfahrer Olaf Obsommer, dessen Buch <em>Sick Life Line </em>ich für den Conbook Verlag lektorieren durfte. Unfassbare Aufnahmen und ein durch und durch sympathischer Mann, der wunderbar uneitel und unterhaltsam von seinen Erfahrungen berichtet. Wer einmal die Gelegenheit hat, einem Vortrag von Olaf beizuwohnen: absolute Empfehlung!</p>



<p>Zum Ausklang des Abends ging es dann noch ins Literaturhaus – ein gelungener Abschluss für meinen Messebesuch, denn am Samstagmorgen ging es zurück nach Hause.</p>
</div></div>



<p></p>



<p>Danke an alle, die ich treffen durfte – und sorry an alle, bei denen es diesmal nicht geklappt hat! Ich freue mich auf ein Wiedersehen auf der Frankfurter Buchmesse 2023!</p>
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